Kreisverband Ostallgäu
Sanitätsausbildung
Lehrgangstermine 2017

Unter der Rubrik Termine können Sie sich für Lehrgänge im Jahr 2017 anmelden.

Falls Sie noch Fragen haben sollten, können Sie uns gerne schreiben!
Für weitere Fortbildungswünsche melden Sie sich bei uns.

Archiv
 
Kindernotfälle im Sanitätsdienst
Am Wochenende fand unser Kurs zum Thema "Kindernotfälle im Sanitätsdienst" statt. 16 Teilnehmer aus dem Ostallgäu nutzten die Möglichkeit, um sich in Theorie und Praxis fortzubilden.

Neben den Algorithmen der Reanimation und des Bolusgeschehens standen typische Krankheiten im Kindesalter im Fokus. Auch die Geburt wurde angesprochen.

In den Fallbeispielen gab es anschließend die Möglichkeit, die verschiedenen Algorithmen, den Umgang mit Kindern, diverse Schemata und das Pediatape-Band zu beüben.
 
16 neue Sanitäter für das Ostallgäu
"Was mach ich denn eigentlich nächstes Wochenende?" - So eine Teilnehmerin nach unserem Sankurs, der die letzten drei Wochenenden jeweils von Freitag bis Sonntag andauerte.

Vollgepackt mit Theorie zum Thema Bewusstsein, Atmung, Herz-Kreislauf, Traumaalgorithmus usw., sowie auch mit viel viel Praxis, waren die letzten drei Wochenenden kurzweilig, aber auch mitunter ziemlich anstrengend.

Herzlichen Glückwunsch an Simon und Manuel Merz von der Feuerwehr Rieden, Peter Willmann, der in Zukunft die Erste Hilfe Ausbildung unterstützen wird, Irina Lehner von der Bereitschaft Buchloe, Franziska Mayr und Alexander Janta von der Bereitschaft Pfronten, Bianca Bolboaca und Tina Janzon aus einer Arztpraxis in Seeg, Vanessa Böck und Christian Morscher von der Wasserwacht Seeg und Christine Galow, Christine Vogel, Claudia Ried, Vanessa Holzmann, Tanja Nowotny und Andreas Albrecht von den First Respondern aus dem Kaltental.

Vielen Dank wollen wir auch für die super Verpflegung sagen, die uns jedes Wochenende durch den Nachmittag brachte ;-)
 
Fachlehrgang Rettungsdienst im KV Ostallgäu 2016
Alle Mitglieder der Rotkreuz-Gemeinschaften, die sich medizinisch weiterbilden wollen können sich ab Januar 2016 zu diesem Kurs anmelden.

Außerdem können andere Interessierte, wie z. B. Mitarbeiter von First Respondern der Feuerwehren teilnehmen. Nach diesem Lehrgang ist es möglich, sich zur Rettungssanitäterin bzw. zum Rettungssanitäter ausbilden zu lassen.

Also meldet euch fleißig an.
 
Termine 2016 sind online
Auch nächstes Jahr sind wir wieder aktiv und bieten einige Termine zur Fortbildung an.

Neu ist das Update für Gesundheits- und Krankenpfleger. Mit diesem haben Sie die Möglichkeit nach erfolgreichem Bestehen den Status "Sanitäter" zu bekommen. In Kombination mit der AED Grundschulung bekommen Sie die nötigen Voraussetzungen, um aktiv im Sanitätsdienst zu unterstützen.

Einen schönen Herbst wünscht das Team der Sanitätsausbildung Ostallgäu.
 
BRK bildet freiwillige Feuerwehr Lamerdingen aus
Unser erster Sankurs war in allen Bereichen eine Premiere. Nicht nur, dass wir unser gewohntes Umfeld im Roten Kreuz verlassen haben und dieses Mal bei der Feuerwehr in Lamerdingen ausgebildet haben, sondern auch die Ausbilder mussten sich auf neue Räumlichkeiten einstellen und auch das Material ist komplett dorthin transportiert worden. Alles in Allem ist es uns geglückt und wir können auf eine erfolgreiche Ausbildung zurückblicken. Wir gratulieren neun Sanitätern der Feuerwehr Lamerdingen, drei Sanitätern der Feuerwehr Utting und einer Sanitäterin für den HVO Görisried.

Herzlichen Dank auch an die Ausbilder, die zum Gelingen beigetragen haben.
 
Novemberkurs läuft in vollen Zügen
Seit 14.11.2014 läuft unser zweiter Sankurs in diesem Jahr.

12 Teilnehmer beschäftigten sich am letzten Wochenende mit Rechtsfragen, Bewusstsein, Atmung und Kreislauf. Auch AED, Larynxtuben und unser Charlie wurden beübt.

Mit mehr Wissen und einer gewissen Neugier werden wir nun ins zweite Wochenende starten.
 
QR-Code für Android
Anbei unser QR-Code für Android, nachdem unsere tolle App "SanOAL" im Playstore nicht mehr auffindbar ist. Einfach scannen, installieren und immer wissen, was gerade los ist.

Viel Spaß damit.
 
NEU - Termine für 2015 - NEU
Hallo Sanis,

seit heute neue Termine online für 2015. Meldet euch fleißig an. Weitere Fortbildungen nur auf Anfrage und sobald ausreichend Teilnehmer angemeldet sind.
 
Uns gibts nun auch als App
Nach langem Warten ist es endlich soweit. Unsere App für Android und IOS ist nun endlich in den Stores. Im Play Store findet ihr diese App unter "Sanausbildung Ostallgäu" und im Apple-Store unter "San OAL". Bleibt damit auf dem Laufenden. Bis zum nächsten Kurs.
 
Rotkreuz-Einführungsseminar am 12.07.2014
Am Samstag, den 12.07.2014, fand wieder ein Rotkreuzeinführungsseminar im St. Georgshof bei Rettenbach statt.
Dieses Seminar steht beim Deutschen Roten Kreuz am Anfang aller Ausbildungen im Haupt- und Ehrenamt und ist somit ein Teil der Basisausbildung. Es soll die Teilnehmer - wie es der Name schon sagt - in die Arbeit des Roten Kreuzes einführen. Die Teilnehmer erhalten dabei Einblicke in die Bereiche, in denen sie direkt tätig werden können, erfahren alles rund um den Hintergrund der Organisation,, lernen Führungsstrukturen kennen und sollen somit zur Rotkreuzarbeit motiviert werden.

Genau dies hat auch dieses Mal wieder stattgefunden. Unter der Leitung von Madita Lang erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über den Gründer des Roten Kreuzes und die Entstehung, die Genfer Abkommen, die Grundsätze, die Wahrzeichen und das Rote Kreuz weltweit. Durch eine Hausführung lernten die "Rotkreuz-Frischlinge" auch das Haus "St. Georgshof", eine Einrichtung für psychisch Kranke, etwas näher kennen und konnten dadurch auch die Größe und die Vielfältigkeit des Roten Kreuzes sehen. Alexander Denzel vermittelte den Teilnehmern während seines Besuchs die Strukturen und die Ausmaße des Kreisverbandes Ostallgäu. Hierfür an dieser Stelle vielen Dank!

In einer gemütlichen Atmosphäre lernten sich die angehenden Rotkreuzler kennen und schlugen schon jetzt Verbindungen über ihre Ortsgruppen hinaus.

Alles in allem war es wieder einmal ein sehr interessanter und spannender Tag auf den Spuren Henry Dunants!

Ein Bericht von Madita Lang
 
AED-Grundschulung
"Schock empfohlen - Patienten nicht berühren" - So hallt es am heutigen Tage durch die Räume des Rot-Kreuz-Hauses in Marktoberdorf.

Einige Sanitäter aus dem Ostallgäu haben den Weg hierher gefunden, um sich auf den aktuellsten Stand der Reanimationsleitlinien zu bringen, zu üben und natürlich auch, um Spaß zu haben.

Vormittags wurde in Kleingruppen die Reanimation ohne Equipment, die Anwendung des AEDs und natürlich auch des Beatmungsbeutels und des Larynxtubus geübt.

Den Abschluss bildete eine Prüfung mit einem praktischen und theoretischen Teil, die alle Teilnehmer bestanden haben. Herzlichen Glückwunsch nochmal und ein riesen Dankeschön an die Ausbilder, die heute unterstützt haben.
 
Kindernotfälle - gar nicht so schwer
"Hallo Sonja, und schon haben wir den ersten Kindernotfall" - So schnell kann es gehen, dass man auch im Ernstfall mit Kindern konfrontiert wird. Wie gut, dass sich heute acht Teilnehmer Zeit genommen haben, um mit uns einen Tag lang zu üben, zu lernen und natürlich auch jede Menge Spaß zu haben.

Verschiedene Krankheitsbilder, Besonderheiten bei Kindern, Normwerte von Puls, Blutdruck, Atmung, Gewicht uvm. waren Themen unserer kurzen Vorträge, die zum Teil von Sonja Insam, aber auch von den Teilnehmern gestaltet wurden.

Welche Unterschiede gibt es bei der Reanimation, wie gehe ich vor, wenn die Atemwege verlegt sind, was mache ich bei einem Kind, das einen Pseudokruppanfall hat - dies und vieles mehr beschäftigte uns in praktischen Übungen, bei denen in Kleinteams geübt wurde.

"Im Grunde ist es gar nicht so schwer, Kinder richtig zu versorgen. Man muss sich nur trauen und beherzt vorgehen." So lautete ein Fazit einer Teilnehmerin nach dem heutigen Tage.

Vielen Dank an unsere Teilnehmer, die sich heute einen Tag lang Zeit genommen haben, um sich mit der Thematik "Kindernotfälle im Sanitätsdienst" zu beschäftigen. Recht herzlich möchte ich mich auch bei Sascha, Stephan und Jonas bedanken, die mich an diesem Tag unterstützt haben und diesen Kurs mit ihren Ideen und Anregungen mitgestaltet haben.

Nur durch eine konsequente und stetige Fortbildung werden wir die nötige Sicherheit auch im Ernstfall haben, um dann ohne großes Nachdenken, Leben retten zu können.
 
Termine 2014 online
Unter Termine findet Ihr ab heute die aktuellen Lehrgänge und Fortbildungen für das Jahr 2014. Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht euch das Sanausbildungsteam.
 
Letzter SanKurs 2013
Am vergangenen Wochenende ist der dritte und letzte Sanitätskurs für das Jahr 2013 zu Ende gegangen.

13 Lehrgangsteilnehmer haben hierbei erfolgreich die Prüfung absolviert. Zusätzlich zum Grundlehrgang im Sanitätsdienst haben die Teilnehmer aber auch das Leistungsabzeichen in Bronze und die Grundschulung in der Frühdefibrillation durchlaufen.

Peter Pohl, Kreisbereitschaftsleiter und Gregor Blumtritt, Chefarzt des Kreisverbandes Ostallgäu zeigten sich sichtlich erfreut über die Leistungen in den einzelnen Prüfungen. Sie forderten die Lehrgangsteilnehmer aber auch auf sich stetig weiter zu bilden.

Viele Lehrgangsteilnehmer haben sich schon jetzt für das Traumatraining im Sanitätsdienst interessiert welches auch nächstes Jahr wieder stattfindet. Dieses hat sich mittlerweile etabliert und erfreut sich immer reger Teilnahme.
 
Traumatraining 2013
„Person von Blumenkübel erschlagen“ oder „Schlägerei auf dem Fußballplatz“ – mit solchen Einsatzlagen und noch vielem mehr beschäftigten sich am vergangenen Samstag, den 06.10.13, die Teilnehmer des diesjährigen Traumatrainings. 17 Rotkreuzler aus dem gesamten Ostallgäu kamen im Rotkreuzhaus Marktoberdorf zusammen, um den Algorithmus bei traumatologischen Notfällen nochmals zu vertiefen.

Nach einer kurzen theoretischen Wiederholung zu Beginn, war der Schwerpunkt des Tages auf die Praxis gesetzt. Neben den praktischen Fallbeispielen war auch ein Techniktraining an der Reihe. Dabei wurden verschiedene Arbeitsschritte nochmal einzeln geübt, um Handlungssicherheit zu schaffen.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen war genügend Zeit für einen Austausch und ein näheres Kennenlernen der Teilnehmer. So konnten viele praktische Tipps und Tricks untereinander weitergegeben werden.

Besonders das Taktiktraining, das auch Bestandteil des Lehrgangs war, weckte große Begeisterung bei den Übenden. Hierbei wurde die genaue Handlungsabfolge an einem Einsatzort, mittels Pinnwand und Kärtchen, sozusagen „im Trockenen“, nochmals besprochen.

Trainiert wurde hauptsächlich in willkürlich gemischten 2er-Teams, damit die Teilnehmer lernen, sich auch mal auf neue Leute einzustellen. Denn nicht selten kommt es vor, dass man beispielsweise bei Großschadenslagen, mit „wildfremden“ Kollegen zusammenarbeiten muss.

Bei den praktischen Fallbeispielen waren die Teilnehmer dazu aufgefordert ihre Einsatzlagen und Nachforderungen per Funk abzugeben, damit auch diese Tätigkeit einmal geübt wird.

Alle Verletzungen wurden durch das Team der Realistischen Unfalldarstellung OAL sehr realitätsgetreu nachgeschminkt, so dass sich die Teilnehmer besonders gut „in den Fall hineinversetzen“ konnten. Die Teilnehmer durften die Szenarien für ihre Kollegen selbst darstellen, um das Geschehen mal aus der Sicht eines Patienten zu erleben.

Alles in allem war es ein sehr arbeitsintensiver, lustiger und gelungener Tag für alle!
 
Erster SanLehrgang angelaufen
Am Freitag den 05. April begann der erste Sanitätslehrgang für das Jahr 2013. 14 Lehrgangsteilnehmer aus dem kompletten Ostallgäu nehmen an diesem Lehrgang teil. Sogar zwei ehrenamtlich Mitarbeiten des THW Kaufbeuren haben sich für die Ausbildung in unserem Kreisverband entschieden.

Neu und bisher einmalig ist in Integration eines Rot-Kreuz-Einführungsseminares, welches gleich am 06. April stattfand. Hierzu durften die Lehrgangsteilnehmer in den St. Georgshof nach Rettenbach.

Am Sonntag erfuhren die Lehrgangsteilnehmer alles zum Thema Bewusstsein, Atmung, Atmungsstörungen und Atmungskrankheiten. Umgesetzt wurde das neu erlernte Wissen am Nachmittag in den einzelnen Praxisstationen.

Hier durfte man Kinder, Babys und Erwachsene von Fremdkörpern in den Atemwegen befreien, diese Beatmen oder via Larynxtubus intubieren.

Ebenfalls war die Sauerstoffgabe, der Umgang mit Sauerstoff und der Umgang mit dem Patientenprotokoll Bestandteil des Praxisnachmittages.

Wer Lust und Interesse hat uns mal bei der Ausbildung zuzusehen hat am kommenden Samstag den 13.04 ab 13:00 Uhr wieder die Möglichkeit dazu.
 
AED-Rezertifizierung
Sieben Lehrgangsteilnehmer nahmen an der AED-Rezertifizierung am 16.03.2013 teil und frischten Ihr Wissen in Reanimation mit AED und Larynxtubus wieder auf.
Diese Rezertifizierung ist Pflicht für jeden aktiven Rotkreuzler aller Gemeinschaften und hat einmal im Jahr, spätestens jedoch 12 Monate nach der Grundschulung zu erfolgen.
Nach einer kurzen theoretischen Einweisung in das MPG und akuteller Erkenntnisse aus der Reanimation lag der Schwerpunkt in der praktischen Durchführung der Reanimation.
An einem zusätzlichen Übungsphantom konnten die Lehrgangsteilnehmer die Handhabung des Larynxtubus üben und trainieren. Die erlernten Handgriffe konnten anschließend erfolgreich in den Reanimationsalgorithmus mit einfließen.
 
Das Jahr 2012
Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu und die Vorbereitungen auf die Weihnachtszeit sind im vollem Gange. Gerne erinnert man sich dabei an die gemeinsam geleisteten Aktionen, Einsätze, Lehrgänge, Sanitäts- und Wachdienste zurück.

Auch das Team der SanAusbildung Ostallgäu blickt auf ein ereignisreiches und ausbildungsintensives Jahr 2012 zurück. So hat beispielsweise Marcus Kern die Leitung der Sanitätsausbildung im BRK Kreisverband Ostallgäu übernommen und Hubert Kappacher nach erfolgreicher Arbeit abgelöst.

Mittlerweile sind auch die Lehrgänge für das Jahr 2013 terminiert worden. Anmeldungen sind ab sofort in gewohnter Art und Weise möglich.

Gemeinsam wünscht das Team der Sanitätsausbildung allen Mitgliedern der BRK Gemeinschaften ein ruhiges Weihnachtsfest und einen gutes neues Jahr....
 
Letzter SanKurs 2012
Am Sonntag, den 25.11.12 wurde der dritte Sanitätskurs diesen Jahres mit Erfolg abgeschlossen. Dabei haben alle Teilnehmer alle Prüfungsteile super gemeistert und sehr gute Ergebnisse erzielt. Das Ostallgäu darf sich nun über 13 neue Sanitäter freuen!

"Ich kann gar nicht glauben, wie kurzweilig und interessant die letzten drei Wochenenden waren" - dies war das Fazit einiger Kursteilnehmer. Über drei Wochenenden hinweg, haben sich die Teilnehmer mit den unterschiedlichsten Krankheits - & Verletzungsmustern befasst und mögliche Versorgungsmaßnahmen kennengelernt. Dabei reichte das Spektrum vom Aufbau des Herzen und der Atemmechanik über Knochenbrüche und traumatischen Ereignissen bis hin zu thermischen Schäden oder Großschadenslagen und Infektionskrankheiten.

Alles in allem, ein sehr gelungener Lehrgang!!

 
Rot-Kreuz-Einführungsseminar in Rettenbach
Zum dritten Mal in diesem Jahr fand am 13.10.2012 das Rotkreuzeinführungsseminar im St. Georgshof in der Frankau statt. Seminarleiterinnen waren dieses Mal Madita Lang und zum ersten Mal auch Sonja Seger. Das Rotkreuz-Einführungsseminar ist Teil der Basisausbildung aller ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter im Deutschen Roten Kreuz und will die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – wie der Name schon sagt – in das Rote Kreuz einführen.


Genau dies hat auch beim vergangenen Seminar wieder statt gefunden. In ansprechender Art und Weise erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Rotkreuz-Arbeit und einen Überblick über die vielfältigen Mitwirkungsmöglichkeiten. Das „rote Kreuz“ und der „rote Halbmond“ stehen weltweit für den Begriff der Hilfe und des Schutzes. International wie national werden täglich zahllose Hilfeleistungen erbracht. Sei es für Erdbebenopfer, für Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen, oder aber auch bei akuten Erkrankungen und Unfällen. Weit aus mehr Hilfeleistungen erbringt das Rote Kreuz im Stillen. Hierzu zählen die Angebote der Sozialarbeit, der Migrationsarbeit, des Mahlzeitendienstes, der ambulanten Pflege und vieles mehr. Mit diesem Thema, aber auch mit dem Gründer des Roten Kreuzes, den Genfer Abkommen, unseren Grundsätzen, dem Aufbau unseres Kreisverbandes und vielen weiteren Themen, haben sich die 13 Teilnehmer dieses Mal wieder beschäftigt. Alles in allem, war es wieder einmal ein sehr interessanter und spannender Tag!


Das Rotkreuz-Einführungsseminar richtet sich an alle, insbesondere an die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Deutschen Roten Kreuz, unabhängig von ihrer Tätigkeit und Stellung. Aber auch alle anderen, die einmal Rotkreuz-Luft schnuppern oder einfach über das Rote Kreuz Bescheid wissen wollen, sind natürlich herzlich willkommen. Und wer jetzt Lust bekommen hat, auch einmal an so einem Seminar teilzunehmen, dem kann man nur sagen: „Keine Angst, nächstes Jahr wird diese Veranstaltung wieder dreimal angeboten werden!“ Wir freuen uns schon jetzt auf DICH!
 
Fachlehrgang Rettungsdienst 2013
Wir werden 2013 wieder einen Fachlehrgang Rettungsdienst im Kreisverband Ostallgäu durchführen. In Abstimmung mit dem Bezirksverband Schwaben ( www.bildung.brk.de ) werden wir in der Zeit vom 16.03. bis zum 23.06.2012 überwiegend an Wochenenden in der Dienststelle Kaufbeuren diesen Kurs anbieten. Der Lehrgang ist Teil der Rettungssanitäterausbildung.
Anmeldungen sind über die Homepage SAN – Ausbildung oder das Sachgebiet Ausbildung im Kreisverband möglich. Hier gibt es einen Infoflyer mit wichtigen Informationen rund um den Kurs.
 
Sommersanitätskurs
Gruppenfoto SanKurs Ein harter Prüfungssonntag war das für die 16 Prüflinge und auch den Ausbildern und Prüfern wurde einiges abverlangt. Gegen Mittag des 12.08 konnten wir aber verkünden, dass alle Lehrgangsteilnehmer die Prüfung erfolgreich absolviert haben.
Gregor Blumtritt (Chefarzt des Kreisverbandes), Gundi Fichtl (stv. Kreisbereitschaftsleiterin), Sonja Singer (Wasserwacht Buchloe) und Marcus Kern (Ltr. der Sanitätsausbildung im KV OAL) konnten somit allen Lehrgangsteilnehmern die verdienten Urkunden überreichen.
Das man sich stetig aus-, fort- und weiterbilden muss war ein abschließendes Fazit aller Ausbilder an die Lehrgangsteilnehmer, welche sich fast alle zum Traumatraining anmeldeten.
 
Wochenkompakt-Sanitätskurs
Mittlerweile ist über die Hälfte des Lehrganges schon vorüber, bevor es am Sonntag in die Prüfung geht. Die Sanitätsrucksäcke, welche zu Anfang des Lehrganges noch komplett leer waren, sind nun fast komplett gefüllt. Nur noch wenige Ausrüstungsgegenstände und Materialien fehlen und dann sind die angehenden Sanitäter fit für die kommenden Aufgaben in Ihren Gemeinschaften. Glück haben die Lehrgangsteilnehmer bisher auch mit dem Wetter, somit können Teile der praktischen Ausbildung auch ins Freie verlegt werden...
 
Ich weiß gar nicht was man über das Rote Kreuz acht Stunden lang erzählen kann
Henry Dunant Am Samstag den 07. Juni 2012 war es wieder soweit. 14 motivierte Rotkreuzler aus dem gesamten Ostallgäu trafen sich in Rettenbach am Auerberg im BRK St. Georgshof, um dem Ursprung des Roten Kreuzes auf den Grund zu gehen.

In einer Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmer auch sagten, mit welchen Gedanken sie gekommen sind, meinten mehrere: „Ich weiß gar nicht, was man über das Rote Kreuz acht Stunden lang erzählen kann!“ - doch die Antwort von Florian Kratz und Madita Lang, den Ausbildern des Tages, lautete: „Lass dich überraschen - in diesen acht Stunden können wir sogar nur über die Spitze des Eisberges sprechen.“

So startete der Tag mit gespannten Teilnehmern in eine interessante Hausführung durch den St. Georgshof, eine Einrichtung des Roten Kreuzes, die sich um psychisch kranke Menschen kümmert. Gefolgt wurde diese, von der Schlacht von Solferino und den Genfer Abkommen. Danach setzten sich die Teilnehmer mit dem Unterschied zwischen Schutz- und Kennzeichen auseinander und befassten sich mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes. Auch die Aufgaben der einzelnen Gemeinschaften waren ein Thema der ersten Tageshälfte. So schnell war der Vormittag auch schon wieder vorbei und nach einem leckeren und stärkenden Mittagessen konnte es weitergehen. Der zweite Teil des Tages war geprägt durch den Aufbau des Kreisverbandes, des BRK und des DRK.

Fazit des Tages: „Alles in allem ein spannender und lehrreicher Tag für alle und in der Feedbackrunde waren die Teilnehmer dann doch erstaunt, über die vielen Dinge, die man über das Rote Kreuz erzählen kann!“
 
Hackerangriff auf Homepage
Leider waren wir gezwungen, diese Internetseite einige Tage vom Netz zu nehmen. Aufgrund eines Hackerangriffes erhielten wir innerhalb weniger Minuten über 1000 Lehrgangsanmeldungen. Mittlerweile ist die Seite wieder online, es müssen jedoch noch diverse Fehler behoben werden. Es kann daher sein, dass diverse Funktionen noch nicht so funktionieren, wie sie das eigentlich tun sollten. Falls Sie jedoch Fragen, Wünsche, Anträge oder auch Kritik haben sollten, wenden Sie sich einfach an marcus-kern@sanausbildung-brkostallgaeu.de
 
Warum atmet der Mensch eigentlich?
Mit dieser Frage leitete Hubert Kappacher den ersten Kurs „Atemwegsmanagement im Sanitätsdienst“ dieses Jahres ein. Die Antworten der Teilnehmer zeigten, dass wir im Ostallgäu einen hohen Kenntnisstand erreicht haben. „Um Energie in den Zellen zu bereitzustellen“, so die Antwort. Die erste Stunde gehörte der Wiederholung wichtiger Aspekte rund um die Atmung, Atemstörungen und den erforderlichen Maßnahmen. Dann war nur noch Praxis gefragt. Von der Sauerstoffgabe über die assistierte Beatmung bis hin zur Assistenz bei der endotrachealen Intubation reichte die Bandbreite der Praxisstationen, die von insgesamt 5 Ausbildern betreut wurden. Das Freimachen der Atemwege gehört natürlich auch dazu und so wurde „Chocking Charly“, der Trainer für das Heimlich-Manöver von allen „liebevoll“ umarmt und gedrückt. Natürlich wurde auch der Einsatz der Larynxtuben intensiv trainiert. Da zwischenzeitliche viele Rotkreuzgemeinschaften im Ostallgäu für den Ernstfall Larynxtuben vorhalten, ist es wichtig, deren Anwendung immer wieder zu üben. Am Ende des langen Abends waren alle der Meinung, dass es sich gelohnt hat. „Besonders interessant fand ich die Assistenz bei der Intubation, weil wir das im SAN Kurs gar nicht gelernt haben“, so das Fazit einer Teilnehmerin.
 
"Wenn Du jetzt diesen sch.... Fremdkörper ausspuckst, dann heirate ich Dich"
Mit diesen Worten drückte eine Teilnehmerin der Sanitätsdienstausbildung ihre Verzweiflung aus, als sie das Heimlich Manöver bei unserer Übungspuppe „Chocking Charly“ machen sollte. Auch nach 4 Versuchen war der Atemweg immer noch nicht frei und so hat Charly jetzt eine Frau.
Am 1. April endete die erste Sanitätsdienstausbildung in diesem Jahr, die von Harald Flitta und seinem Team mit großem Engagement durchgeführt wurde. Die Teilnehmer erlernten an drei Wochenenden die grundlegenden Maßnahmen für das zukünftige Aufgabenfeld innerhalb Ihrer Rotkreuzgemeinschaften.
Angefangen hat der Kurs mit einem Erste-Hilfe-Eingangstest in praktischer und schriftlicher Form. Hierbei standen jedem nur wenige Hilfsmittel, wie Verbandpäckchen oder Mullkompressen, zur Verfügung. Nach dem Test lernten die angehenden Sanitäter Ihr zukünftiges Arbeitsmittel kennen - den Sanitätsrucksack. Dieser füllte sich nach jedem Ausbildungsabschnitt mit der Notfallausstattung, die jeweils beherrscht wurde. Von Verbandzeug über Sauerstoff bis hin zu Absaugpumpe, Larynxtuben und HWS Kragen reicht jetzt die Kompetenz der neuen „Sanis“.
Natürlich kam der Spaß beim Kurs auch nicht zu kurz. Auf den Hinweis von Andreas Osterrieder, "hör auf, bei der Atemkontrolle immer die Hand auf den Brustkorb zu legen" bekam er die Antwort "Ich steh aber auf Brustkörbe".

Nach den schriftlichen Prüfungen mussten die Teilnehmer in jeweils zwei Fallbeispielen beweisen, dass sie das gelernte sicher anwenden können. Um die „Fälle“ möglichst realistisch zu erleben, wurden vom Team Notfalldarstellung Ostallgäu die Verletztendarsteller perfekt geschminkt. Weiterer Teil der praktischen Prüfung war die Reanimation unter Anwendung von AED und Larynxtubus.

Am Ende haben alle 15 Teilnehmer die Prüfung bestanden und dürfen sich ab jetzt Sanitäter nennen. Sichtlich begeistert zeigte sich auch die stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin Gundula Fichtl. Sie überreichte den Lehrgangsteilnehmern das Leistungsabzeichen in Bronze. Sie forderte die frischen Sanitäter auf, ihr erlerntes Wissen nun auch in die Praxis bei Sanitätsdiensten mit einzubringen, da man nur "draußen" außerhalb des Lehrsaales Erfahrung sammeln kann.
 
Gut das ihr da seid. Ich hab so einen Druck in der Brust.
Mit diesen Worten wurde das Team von Hubert Kappacher, der einen Patienten in einem Festzelt spielte, begrüßt. Alles sieht nach Routine für Martina Lemberg und Vanessa Rütten aus. Atemwege, Atmung und Kreislauf prüfen, Sauerstoff vorbereiten und den Notarzt alarmieren. Plötzlich klagt der Patient über Übelkeit, verliert das Bewusstsein und sinkt in seinem Stuhl zusammen. Jetzt schnell auf den Boden mit ihm und die Vitalfunktionen überprüfen. Schnappatmung! Sofort beginnen die beiden Sanitäterinnen mit der Wiederbelebung. Herzdruckmassage, Beatmung mit dem Beatmungsbeutel und den Defibrillator anschließen. Nach dem Schock noch einen Larynxtubus anwenden und dann die Reanimation weiterführen.
Das habt ihr gut gemacht, genauso wie die 13 anderen Teilnehmer an der ersten Rezertifizierung Reanimation mit AED und Larynxtubus in diesem Jahr. Aus dem gesamten Ostallgäu waren Kolleginnen und Kollegen aus verschieden Rotkreuzgemeinschaften nach Buchloe gekommen, um unter Anleitung von Florian Kratz mit den aktuellen Leitlinien für Wiederbelebung vertraut gemacht zu werden. Nachdem wir in verschiedenen Stationen unterschiedliche Einzelmaßnahmen trainiert hatten, wurde dann an 3 Stationen trainiert und geprüft. Am Ende stand das sehr erfreuliche Resultat. Alle haben bestanden und haben wieder einen gültigen Qualifikationsnachweis für 1 Jahr.
 
Erstes Rotkreuz Einführungsseminar 2012
„Wir schreiben das Jahr 1859. In Solferino kämpfen die Italiener und die Franzosen in einer der schrecklichsten Schlachten der Geschichte gegen die Österreicher. 40 000 Tote und weitere 40 000 Verletzte sind das Ergebnis dieses Kampfes! In diesem entscheidenden Moment fehlen die Hilfskräfte um all die Verletzten zu versorgen...“ Diese Geschichte und noch vieles mehr erfuhren vergangenen Samstag, den 18.02.2012, die 15 Teilnehmer des 1. Rotkreuz-Einführungsseminars diesen Jahres. Wieder einmal trafen sich Rotkreuzler aus dem gesamten Ostallgäu im St. Georgshof in der Frankau um sich über die Geschichte und die Entwicklung des Roten Kreuzes zu informieren. Der Tag startete mit einem einstündigen Hausrundgang im St. Georgshof, in welchem Menschen mit psychischer Behinderung beim Lebensalltag, durch hauptamtliche Mitarbeiter unseres Kreisverbandes, unterstützt werden.
Danach ging es mit Henry Dunant und dem Ursprung des Roten Kreuzes weiter und auch die Genfer Abkommen standen auf dem Programm. Als Nächstes wurden Themen wie die Familie des Roten Kreuzes, der Unterschied zwischen Schutzzeichen und Kennzeichen und die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes behandelt. Nach einem hervorragenden Mittagessen waren alle wieder gestärkt und schon konnte es mit den nächsten Themen weitergehen. Der Nachmittag startete mit einem der Höhepunkte des Tages – mit dem Besuch von Thomas Hoffmann, dem Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Ostallgäu. Er informierte die Teilnehmer über den groben Aufbau des Kreisverbandes und die verschiedenen Aufgabengebiete. Anschließend war der Aufbau des BRK und des DRK an der Reihe und darauffolgend durften die Teilnehmer selber aktiv werden und sich mit den verschiedenen Gemeinschaften auseinandersetzen. Den krönenden Abschluss machte Gary Kögel, Vorsitzender der Kreiswasserwacht Ostallgäu mit seinem Besuch. Er erzählte den Teilnehmern Grundlegendes über die Wasserwacht und deren Aufgabengebiete. Und so schnell war der Tag auch schon wieder vorbei. Alles in allem ein sehr informativer und lehrreicher Samstag für alle!
Hast DU jetzt auch Lust bekommen über diese Themen mehr zu erfahren? Dann sei dabei! Das nächste Rotkreuz-Einführungsseminar ist am 07.07.2012, Florian Kratz, Klaus Rieder und Madita Lang freuen sich schon jetzt auf DICH!
 
StemFli-Kap 2012. Wichtige Regeländerung! Altersgrenze geändert!
Neue Altersgrenze

Aufgrund der offensichtlichen Probleme, Teilnehmer über 60 für Eure Teams zu gewinnen, haben wir die Regeln wie folgt geändert: Die Grenze für das älteste Teammitglied haben wir von 60 auf 50 Jahre gesenkt. Somit gilt ab sofort: Das älteste Teammitglied muss nur noch mindestens 50 Jahre alt sein.

Teamaufgaben

Alle Teams die sich angemeldet haben erhalten von uns die detaillierten Aufgaben und entsprechende Bücher und Unterlagen, um gezielt zu trainieren. Allen anderen wollen wir hier die am 12. und 13. Mai, gestellten Aufgaben, sowie die Fachbereiche, kurz nennen:

Zeltbau (Technik und Sicherheit)
Fahrzeugbeherrschung (allg. Geschicklichkeit)
Wettschöpfen (Betreuungsdienst)
Knoten und mehr (Wasserwacht und T+S)
Bierkistenklettern (Bergwacht)
Wurfsack werfen (Wasserwacht)
Basisreanimation mit AED (San)
Theorie (alle Bereiche)
Umgang mit der Trage (San)
Fallbeispiel (San)
Kombiaufgabe (alle Bereiche).

Genaueres (Fachliteratur, Lehrmeinungen, die kurzen Theoriekapitel, usw.) erhaltet Ihr, wie oben schon erwähnt, bei Eurer Anmeldung. Neugierig geworden, dann nichts wie los. Frei nach unserem Motto: "Nur gemeinsam geht´s"

Neuer Menüpunkt: Gemeldete Teams

Unter Gemeldete Teams kannst du ab sofort nachschauen, welche Teams sich für den StemFli-Kap bereits angemeldet haben. Ist dein Team noch nicht dabei? Meldet euch gleich an!
 
Neues vom StemFli-Kap 2012
Alle reden nur noch vom StemFli-Kap am 12. +13. Mai

Was ist den eigentlich der StemFli-Kap?
Dies ist der erste Rotkreuz-Teamwettkampf im Ostallgäu für ALLE.

Egal ob Du Ehrenamtlich oder Hauptamtlich beim Roten Kreuz tätig bist - Jeder kann mitmachen.
Ihr seid nicht beim BRK, habt aber sonst irgendwie mit Sanitätsdienst zu tun? Macht nichts, auch Ihr könnt starten.

Was wird gefordert? Im Prinzip nicht viel.

Ihr stellt ein Team, dass aus Fünf Teilnehmern besteht, von denen der Jüngste unter 25 Jahren und der Älteste über 60 Jahren sein muss (Details findest Du im Downloadbereich unserer Homepage unter "Regelwerk").
Es werden an den zwei Wettkampftagen Teamaufgaben aus den Bereichen: Bergrettung, Wasserrettung, Sanitätsdienst, Betreuungsdienst und Geschicklichkeit zu lösen sein.
Nicht allein die Sanitäter sind gefragt, sondern die Teamplayer, die die verschiedenen Aufgaben gemeinsam bewältigen.
Um Jung und Alt, sowie das ganze Team zusammenzuschweißen, werdet Ihr nach der Anmeldung einen Großteil der Aufgaben von uns bekanntgegeben bekommen. Ab diesem Zeitpunkt könnt Ihr zusammen trainieren und Eure persönliche "StemFli-Kap" Wettkampftaktik ausfeilen.

Ihr werdet schnell erkennen: NUR GEMEINSAM GEHT´S!

Meldet Euer Team und seid ein Teil vom "StemFli-Kap 2012"
Wir sehen uns am 12. und 13.Mai 2012 im Gut Gstör am Bodelsberg!!

Nähere Informationen und Anmeldeunterlagen erhaltet Ihr unter:
StemFli-Kap
 
StemFli-Kap 2012, der Rotkreuzwettkampf im Ostallgäu
Am 12. und 13. Mai 2012 wird in Bodelsberg der erste Rotkreuzwettkampf StemFli-Kap 2012 stattfinden. Ab sofort können sich die Teams anmelden. Auf der Homepage StemFli-Kap gibt es ab sofort regelmäßige Infos für die Teilnehmer und hier Download (unten auf der Seite bei StemFli-Kap) sind schon einige Unterlagen für euch vorbereitet. Fünf Wettstreiter, die sich ergänzen und generationsübergreifen zusammenarbeiten, werden sich unterschiedlichen Aufgaben stellen. Nicht nur medizinische Belange sind Thema an den beiden Tagen. Es geht auch darum, ein SAN Zelt aufzubauen oder einen Parcours mit einem Einsatzfahrzeug bei Rückwärtsfahren sicher und schnell zu durchqueren. Viele interessante Aufgaben für fünf Leute, die als ein Team den Siegerpokal mit nach Hause nehmen wollen. Welche Ausrüstung ihr mitbringen müsst und nach welchen Leitlinien die Bewertung stattfindet, könnt ihr auf der Homepage nachlesen. Weitere Informationen werden in den nächsten Tagen veröffentlicht, damit ihr euch richtig vorbereiten könnt. Ihr findet uns auch bei Facebook.
 
„Schnappatmung ist keine normale Atmung“
Die letzten Wochen des Jahres standen im Zeichen der Reanimationstrainings. Für die Bereitschaft Pfronten führte Andreas Allgaier eine Grundschulung durch, bei der 9 Teilnehmer erfolgreich teilgenommen haben. In Kaufbeuren wurden unter Leitung von Alexander Bünger 14 Teilnehmer erfolgreich in einem Refreshertraining geprüft und Harald Flitta war Lehrgangsleiter in den letzten beiden Kursen auf Kreisverbandsebene, bei denen insgesamt 24 Rotkreuzler auf den aktuellen Stand in Sachen Reanimation mit AED und Larynxtuben gebracht wurden. In den theoretischen Grundlagen wurde noch einmal auf die Wichtigkeit der richtigen Diagnose hingewiesen und darauf, dass bei Unsicherheit mit der Reanimation begonnen werden muss. Was bedeutet normale Atmung? In den praktischen Übungen wurde dann trainiert, wie man in verschiedenen Situationen vorgehen kann. Besonders spannend waren die Szenarien, bei denen ein zunächst ansprechbarer Mime zu versorgen war, der dann „plötzlich“ vom Stuhl fiel. In der Abschlussrunde waren alle der Meinung, dass Training sehr wichtig ist und dass einmal im Jahr fast zu wenig ist. Und wenn es dann auch noch Spaß macht, umso besser. Wir freuen uns schon auf 2012 und viele spannende Kurse mit euch.
 
Erste pädagogische Fortbildung im Kreisverband Ostallgäu
"Flip-Flop-Technik" nannte sich eine der Kreativtechniken, die bei der Fortbildung in Kaufbeuren, von Florian Kratz, präsentiert wurden. Eine kleine Runde von sechs Teilnehmern besuchte die erste pädagogische Fortbildung in unserem Kreisverband. Die Themen: Kreativtechniken, Methoden in der Ausbildung, Material im Lehrsaal und Präsentation mit Beamer.
Zur Einleitung wurden munter die Vorstellungsmöglichkeiten diskutiert die es im Kursumfeld gibt. Hier erfuhr jeder Teilnehmer einiges über seine Mitstreiter.

Kreativtechniken wie Osborn-Methode, Mindmapping, FlipFlop-Technik, Sechs Denkhütte, imaginäres Brainstorming und Brainstorming nach der 635-Methode wurden über den Tag verstreut vorgestellt und angewandt.
Großes Interesse galt dem digitalen Flipchart/Wihtboard-Prinzip Papershow. Ein Stift überträgt hierbei per Bluetooth-Verbindung das geschriebene Wort sofort auf die Leinwand.

Ein Schwerpunkt am Nachmittag war der Umgang mit dem Beamer und Präsentationen. Die Teilnehmer sind sich einig, "99 % aller Präsentationen könnten verbessert werden." Das ist im BRK auch so, sei es bei Präsentationen mit Schriften, die nicht mehr installiert sind oder als aktuelles Beispiel eine Ausbildungsunterlage, die eher einem Buch als einer Präsentation gleicht.

In gemütlicher Runde ging der Tag schnell vorbei und unsere Ausbilder können mit neuen Methoden ihre Kurse noch attraktiver gestalten.
 
Neue Ausstattung für die Kurse im Ostallgäu
Da wir bei den Aus- und Fortbildungen im Bereich des Sanitätsdienstes im BRK Kreisverband Ostallgäu von Anfang an größten Wert auf eine möglichst realitätsnahe praktische Ausbildung legen, haben wir jetzt die Ausstattung modernisiert. Die drei Rucksäcke, die uns sehr gute Dienste geleistet haben, wurden jetzt durch 5 neue ersetzt. Diese sind mit mehreren Außentaschen versehen und damit ist die Aufbewahrung der Module etwas entzerrt. Am grundlegenden Konzept wurde nichts verändert. Die Ausstattungsliste des Rucksacks befindet sich im Downloadbereich.
Außerdem haben wir nun auch 2 Spineboards mit Kopffixierung und Spinne beschafft. Weil die Rotkreuzgemeinschaften immer öfter auf dieses Rettungsgerät als Ersatz für die herkömmlichen Tragensysteme setzen, wollen wir im Bereich der Ausbildung diesen Trend unterstützen.
Für die ständige Einsatzbereitschaft des Materials zeichnet Harald Flitta verantwortlich. Er kümmert sich auch um das Verbrauchsmateriallager, damit immer genügend Sauerstoffmasken, Kühlkompressen, Rettungsdecken und vieles mehr zur Verfügung steht. So macht Ausbildung Spaß und bei den Feedbacks nach Kursen finden wir bei der Frage: „War das Ausbildungsmaterial ausreichend vorhanden?“ immer hervorragende Werte.
 
"Saugt Wissen auf wie ein Schwamm"
Das sagt der Chefarzt Gregor Blumtritt am Ende des sehr erfolgreich verlaufenen SAN Kurses, der im Oktober durchgeführt wurde. Ein wirklich interessanter Kurs, der unter der Leitung von Harald Flitta in Marktoberdorf an drei Wochenenden lief. Und was gab es alles zu tun für die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Von Erste-Hilfe-Eingangstest über viel Praxis, bis hin zu Hausaufgaben und insgesamt 4 Abschlussprüfungen standen auf dem Programm. Am ersten Tag zeigte Harald Flitta eine SAN – Tasche aus den Anfängen des Sanitätsdienstes. „Mit der habe ich angefangen als Sanitäter zu arbeiten“, sagt er und nimmt als nächstes einen modernen Rucksack zur Hand „und das ist die Ausstattung, die ihr nach dem Kurs beherrschen werdet“. Hier sieht es schon anders aus, denn neben Sauerstoff sind noch ein moderner Beatmungsbeutel, ein Hygieneset, Larynxtuben, Kühlkompressen, ein Set Absaugpumpe und noch weitere Gegenstände im Rucksack. Weil uns im Ostallgäu Praxis sehr wichtig ist, sind jeden Nachmittag bis zu 7 Ausbilder und Praxisanleiter da um den angehenden Sanitätern alles wichtige beizubringen. Ob Beatmung von Kindern und Erwachsenen, Reanimation mit einem Defibrillator, Anwendung von Schienen oder Tragen, situationsentsprechende Lagerungen bis hin zum Vorbereiten von Infusion und Injektion reichen die Themen. Aber auch in der Theorie wird viel verlangt. Dank der Ausbilder wird aber auch das gemeistert. Der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz und es wurde auch viel gelacht.
Am Ende waren zwei Theorieprüfungen zu bestehen und praktische Fallbeispiele, bei denen geschminkte Mimen vom Team Notfalldarstellung Ostallgäu zu versorgen waren. Außerdem war die Reanimation mit Defibrillator und Larynxtubus Bestandteil der Prüfung.
„Es ist echt klasse, was wir in der kurzen Zeit alles gelernt haben“ oder „es hätte gerne noch ein Wochenende mehr sein dürfen“ sind Kommentare von den Teilnehmern bei der letzten Blitzlichtrunde, bevor die Ergebnisse der Prüfungen verkündet wurden. „Ihr hab alle bestanden“ lautet dann die erlösende Info von Harald Flitta und sofort bricht großer Jubel aus. Das habt ihr wirklich gut gemacht und wir sind stolz darauf, euch ausgebildet zu haben.
 
„PKW kommt von der Straße ab und rast in Cafe, Feuerwehr vor Ort.“
Andreas Baumgartner wiederholt routiniert die Einsatzmeldung und schon setzt sich der Rettungswagen in Bewegung. An der Einsatzstelle angekommen wird die Besatzung schon von einigen Feuerwehrmännern dringend erwartet. „Hier her, ein Kind ist schwer verletzt!“ „Die Frau bewegt sich nicht mehr und blutet am Kopf!“ „Die Frau im Auto atmet gar nicht mehr. Schnell kommt her!“ Zum Glück kein wirklicher Ernstfall sondern „nur“ ein Szenario bei der diesjährigen Fortbildung der ehrenamtlichen Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten im Kreisverband Ostallgäu. Dank der tollen Arbeit des Teams Notfalldarstellung und der engagierten Mimen wurde der Tag ein voller Erfolg. Für einen besonderen Kick bei den Übenden sorgte die sechs Jahre alte Theresa. Sie spielte als Verletze mit und wurde von den Rettern fast wie echt behandelt. Eine Halskrause und eine genaue Untersuchung gefolgt von der Anwendung einer Schaufeltrage samt Gurten ließ Theresa über sich ergehen. Aber auch die Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Buchloe haben sehr zum Gelingen des Tages beigetragen. Am Vormittag unterstützten sie mit der Drehleiter bei den Reanimationsfällen mit LUCAS und am Nachmittag spielten sie Ersthelfer, sicherten Unfallstellen ab und demonstrierten ihre Kompetenz bei der technischen Rettung von Fahrzeuginsassen nach einem Verkehrsunfall. Aber auch Reanimation war ein wichtiges Thema an diesem Tag für Andreas Baumgartner, Andrea Gutmann, Roman Horber, Josef Wirth und Thomas Wengenmayr, alle ehrenamtlich engagierte Rettungsassistenten im Kreisverband Ostallgäu. Als Fazit nehmen wir mit, dass es zwar ein anstrengender Tag war, der sich aber gelohnt hat. Übung ist einfach wichtig, damit man im Ernstfall die richtigen Handgriffe beherrscht.

Ein paar Bilder sind: Bildergalerie
 
„Welche Aufgaben hat die Internationale Föderation vom Roten Kreuz?“
„Welche Aufgaben hat die Internationale Föderation vom Roten Kreuz?“ „Wann war die Schlacht von Solferino und wer hat dabei gegen wen gekämpft?“ und „Welchen Posten besetzt Herr Kinkel im Kreisverband Ostallgäu?“ Diese Fragen und noch viele mehr wurden am 17.09.11., beim dritten Rotkreuzeinführungsseminar dieses Jahres, geklärt. Unter der Leitung von Madita Lang und Florian Kratz trafen sich zehn Rotkreuzler aus dem gesamten Ostallgäu im St. Georgshof, in der Frankau, um dem Ursprung des Roten Kreuzes auf den Grund zu gehen.
Angefangen hat der Tag, nach einer kurzen Vorstellungsrunde, mit einem Hausrundgang durch den St. Georgshof. Hier werden Menschen mit psychischer Behinderung beim Lebensalltag, durch hauptamtliche Mitarbeiter unseres Kreisverbandes, unterstützt – an dieser Stelle vielen Dank an das Team des Hauses! Danach ging es weiter mit den Themen rund um Henry Dunant, der Schlacht von Solferino und weiteren wichtigen Eckpunkten in den Folgejahren. Anschließend lernten die Teilnehmer den Unterschied zwischen Kennzeichen und Schutzzeichen kennen, setzten sich mit den Genfer Abkommen auseinander und erfuhren die wesentlichen Inhalte der sieben Grundsätze.
Nach einem hervorragenden Mittagessen, welches vom Gasthof Stegmühle geliefert wurde, waren alle wieder gestärkt und schon konnte es mit den nächsten Themen weitergehen. „Die Familie des Roten Kreuzes“ stand auf dem Programm und gleich danach folgte der Aufbau des BRK bzw. des DRK. Einen besonderes Highlight war am Nachmittag der Besuch von Herrn Gunther Herold, dem stellvertretenden Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Ostallgäu. Er berichtete über den groben Aufbau des Kreisverbandes und die verschiedenen Aufgabengebiete. Nach diesem sehr interessanten und lehrreichen Vortrag erarbeiteten die Teilnehmer noch die Aufgaben der vier Rotkreuz-Gemeinschaften und so schnell war der Tag auch schon wieder vorbei!
Alles in allem ein sehr informativer und aufregender Tag, den sich keiner entgehen lassen sollte! Schon am 18.02.2012 startet die Geschichte des Roten Kreuzes von vorn – Florian Kratz, Klaus Rieder und Madita Lang, freuen sich schon jetzt auf einen sicher sehr spannenden Tag mit EUCH!!
 
Die richtigen Prioritäten bei Verletzten erkennen
Das ist das Ziel des Traumatrainings, das heuer nun zum zweiten Mal in Kaufbeuren stattgefunden hat. 18 Teilnehmer aus verschiedenen Rotkreuzgemeinschaften und 2 First Responder der Feuerwehr Unterthingau wurden von 9 Ausbildern den ganzen Tag mit Übungen zum Thema Traumamanagement in Atem gehalten. In einem genau geplanten Ablauf waren die Teilnehmer mal „Verletzte“, dann Sanitäter und kurz danach wurde ihre Aufmerksamkeit im Taktiktraining voll in Anspruch genommen. Hier wurden Szenarien mit Hilfe von kleinen Papiertafeln in Bezug auf die Einhaltung des Traumaalgorithmus abgearbeitet. „Besonders gefallen hat mir das Taktiktraining“ hieß es dann beim Feedback immer wieder. Zum Gelingen des Tages hat auch die Notfalldarstellung beigetragen. Da die Teilnehmer in den Szenarien auch Verletzte spielen und dazu natürlich auch geschminkt werden mussten, war es gut, dass wir zwei erfahrene Schminker zu Gast hatten. Nicht zuletzt die Verpflegung, die wieder vom Gasthaus Stegmühle geliefert wurde, hatte einen positiven Einfluss auf die Kräfte, die am Nachmittag von den Teilnehmern abverlangt wurden. Den Part des Rettungsdienstes, der am Nachmittag für zwei Szenarien benötigt wurde, übernahmen wir selbst aus Kreisen der Ausbilder, so dass wir auch hier realitätsnah trainieren und den übenden Sanitätern eine tolle Kulisse bieten konnten. „Es war anstrengen aber wirklich lehrreich und der Spaß kam auch nicht zu kurz. Da sollten alle Rotkreuzler mitmachen“, so eine Kollegin in der Abschlussrunde.
Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen Kolleginnen und Kollegen, die sich Zeit genommen haben, diesen Tag so erfolgreich zu gestalten.
 
Pädagogische Fortbildungen im KV Ostallgäu
Nach dem erfolgreichen EgUG Lehrgang in diesem Jahr, bieten wir jetzt pädagogische Fortbildungen nach BGG 948 für alle Lehrscheininhaber und interessierte Leitungskräfte an. Florian Kratz (florian.kratz@sanausbildung-brkostallgaeu.de), der die Qualifizierung zum Dozent in der Erwachsenenbildung absolviert hat, wird diese Kurse durchführen. Er steht auch für Fragen und Auskünfte rund um die Programme zur Verfügung. Es gibt ein attraktives Programm, das zwei unterschiedliche Module umfasst.

Modul 1/2011 (4 UE):
Digitales Flipchart, Präsentation: BIll Gates vs Steve Jobs, sinnvoller Umgang mit dem Beamer, Pinnwand und Co.

Modul 2/2011 (4 UE):
Vorstellung und praktische Übungen verschiedener Methoden, Gruppenarbeit, Pinnwandprüfung

Auch eine Ganztagsfortbildung mit beiden Modulen wird heuer noch angeboten.

Diese Fortbildung steht selbstverständlich auch allen interessierten Leitungskräften offen, die sich in den Bereichen Präsentation, Kommunikation und Ergebnispräsentation weiterbilden wollen.

Weitere Informationen:
Weitere Infos zum Kurs siehe Infoflyer.
 
Wieder ein erfolgreicher SAN Kurs im KV Ostallgäu
In der Zeit vom 8. bis 14. August fand bereits der dritte Sanitätskurs in Wochenkompaktform statt. 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Zeit in den Sommerferien genutzt, um sich zum Sanitäter ausbilden zu lassen. Insgesamt waren mehr als 15 verschiedene ehrenamtliche Ausbilder und Helfer an den 7 Tagen dabei, um die umfangreichen Themen zu vermitteln. Marcus Kern, der als Lehrgangsleiter die Verantwortung für den Kurs hatte, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Lehrgangs und den gezeigten Leistungen. Auch die Vorstandschaft des Kreisverbandes machte sich ein Bild von den Möglichkeiten, die sich die Teilnehmer im Laufe der Woche erarbeitet haben. Wir bedanken uns herzlich bei unserem KBL Peter Pohl, dem Chefarzt Gregor Blumtritt und dem Justiziar Ralf Kinkel für das Engagement am Prüfungstag. „Uhr habt alle die Prüfungen bestanden und dürft euch ab sofort Sanitäter im Bayerischen Roten Kreuz nennen“, verkündete Marcus Kern die positive Nachricht am Ende der Prüfungen. Damit haben Daniela Andres, Markus Barnsteiner, Andreas Decrout, Sonja Epp, Melanie Geist, Rebecca Giese, Claudia Gschwendtner, Martina Hirn, Marc Hoffmann, Franziska Lein, Martina Lemberg, Tim Lüdemann, Maximilian Markl, Stephan Sieber und Thomas Wagner die Sanitätsausbildung, die Grundschulung in Frühdefibrillation, die Anwendung der Larynxtuben und das Leistungsabzeichen Stufe 1 erfolgreich absolviert.
"Nach diesem Lehrgang geht es nahtlos weiter", betonte Kreisbereitschaftsleiter Peter Pohl und forderte die frisch gebackenen Sanitäter auf, sich weiterzubilden und regelmäßig das erlernte wissen zu trainieren. Das wünschte sich auch Gregor Blumtritt, der als Chefarzt des Kreisverbandes den Teilnehmern das Abzeichen des Leistungsvergleiches überreichte.
 
„Bin ich nicht groß genug um die Trage aus dem Auto zu holen?“
Das fragte Franziska am Freitag, als sie die Trage aus dem KTW holen sollte. Mit großen Schritten nähert sich der Kurs schon wieder seinem Ende und es war wieder viel Neues dabei. Besonders anschaulich war der Unterricht in der SAN Ausbildung am Freitag, weil Nicolette Simon im Rahmen des Themas gynäkologische Notfälle, Schwangerschaft und Geburt ihr ganzes Praxiswissen als Hebamme einbrachte. „Das Besondere hier ist, dass es sich um eine Zwillingsplazenta handelt und die sind verhältnismäßig selten“ erklärte Nicolette den Teilnehmern, die mit großen Augen die mitgebrachte Plazenta betrachten konnten. So wird Unterricht natürlich plastisch. Aber es wurde noch viel mehr gemacht, damit das Ziel Sanitäter am Sonntag erreicht werden kann. So wurde von den Kollegen Johannes Schweizer und Tobi Hollmann der SEG Transport aus Kaufbeuren das Be- und Entladen des neuen KTW Typ B gezeigt und mit den Teilnehmer intensiv geübt. Außerdem ging es mit verschiedenen Tragen durchs Gelände und das Haus, damit wir für den Ernstfall gerüstet sind. Nach dem Übungstest am Samstag ist jetzt nur noch Praxistraining angesagt. Überall wo man hinschaut sieht man Ausbilder, die sich um die Praxisstationen kümmern und Teilnehmer, die mit großem Ernst die Übungsnotfälle Versorgen. „Achtung, jetzt darf niemand den Patienten berühren, Schock empfohlen…!“ tönt es aus dem Lehrsaal und gleich im Anschluss wird gezielt ein Larynxtubus bei der Übungspuppe angewendet. Es macht richtig Spaß euch zu beobachten. Klasse Teams, klasse Entscheidungen und klasse Entwicklung. Wir freuen uns schon auf morgen.
 
„Der Tag heute war echt super, wenn auch am Nachmittag etwas anstrengend“
Das ist die Meinung von Martina Lemberg, die diese Woche an der Sanitätsausbildung teilnimmt. Seit Montag um halb Neun sind 15 Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen täglich 8 Stunden im Lehrsaal um die Sanitätsausbildung zu absolvieren. Nach einem kurzen Eingangstest, ging es schon los mit den ersten Themen. Von den Grundlagen wie MPG über die Schweigepflicht bis hin zur persönliche Schutzausrüstung und dem Umgang mit Betroffenenreichten reichten die Themen schon am ersten Tag. Wie verbinde ich eine Wunde, was ist das Besondere bei einem Tierbiss und wie versorge ich eine bedrohliche Blutung im Ernstfall. Am zweiten und dritten Tag wurde beatmet, reanimiert und defibrilliert. Die Anwendung des Larynxtubus als wichtiges Hilfsmittel für die Beatmung wurde an zwei Spezialpuppen ebenfalls trainiert. Marcus Kern, der seine erste Lehrgangsleitung innehat, ist mit den Fortschritten der Teilnehmer sehr zufrieden. Gerade die Theorie zu den Themen am Vormittag kommt bei den angehenden Sanitätern sehr gut an. „Es ist erstaunlich, wie ansprechend so ein trockenes Thema wie Herz und Kreislauf rübergebracht werden kann“, loben die Teilnehmer Walter Franßen, der den heutigen Tag federführend gestaltet hat. „So einen Kurs kann man nur durchführen, wenn dafür genügend Ausbilder bereit sind, mitzumachen. Dafür sagen wir Danke liebe Kolleginnen und Kollegen“. Wir freuen uns schon sehr auf die weiteren Tage und auf das Abschneiden bei den Prüfungen.
 
EgUG Lehrgang im Kreisverband Ostallgäu
Normalerweise wird man beim Roten Kreuz medizinische Aus- und Fortgebildet, wenn man in einem Lehrsaal ist. Nicht so die 15 Teilnehmer des EgUG Kurses in Buchloe. In einem ausgelagerten Lehrgang machte es der BV Schwaben möglich, im Kreisverband Ostallgäu diesen Kurs durchzuführen. Hier waren zwei komplette Wochenenden der „Erwachsenengerechten Unterrichtsgestaltung“ gewidmet. Dadurch lernten Thomas Bornschlegl, Robert Felbermeier, Daniela Frieß, Markus Grünfelder, Markus Klaunzler, Madita Lang, Lutz Löffler, Andreas Osterrrieder, Ulrike Polzmacher, Marius Reckel, Christian Schädtler, Christoph Schmid, Patrick Vesic, Elfriede Wechs-Lück und Katharina Zecherle die „andere Seite“ des Lehrsaals so richtig kennen. Unter Anleitung von Klaus Gruber erfuhren sie, wie man Unterrichte strukturiert, Themen präsentieren kann und wie sie vor Leuten frei sprechen können. Für die erfolgreiche Teilnahme musste nicht nur ein schriftlicher Test bestanden, sondern auch ein Thema nach eigener Wahl als Lehrprobe vorgetragen werden. Hierbei wurden viele interessante Themen geboten. Von einem Urlaubsbericht über die Pathophysiologie des Schocks, die Laufbahnmöglichkeiten bei der Bundeswehr, den Einsatz eines externen Herzschrittmachers in der präklinischen Notfallmedizin bis hin zu einem Fahrradguide über professionelles Mountainbiking reichte die Palette der ausgezeichnet ausgearbeiteten Lehrproben. Einen Beitrag zum Erfolg des Kurses leistete auch die Verpflegungsgruppe des BRK Buchloe, die an beiden Wochenenden für das kulinarische Vergnügen sorgte. Zum Schluss des Kurses waren alle Teilnehmer erstaunt, wie locker und interessant doch so ein "trockenes" Thema präsentiert und verständlich rübergebracht werden kann.
 
Ein "Roter Löwe?" Gibt es den wirklich?
Ja, den gibt es wirklich. Beim zweiten Rotkreuz Einführungsseminar musste Cornelia Ast solche spannenden Fragen rund um die weltweit tätigen Hilfsorganisationen beantworten.

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. 15 ehrenamtliche Rotkreuzler trafen sich im Georgshof in Frankau um sich auf die Suche nach den Wurzeln des Roten Kreuzes zu machen. Nach einer beeindruckenden Hausführung durch eine ganz andere Rotkreuz-Einrichtung ging es zurück in der Geschichte bis nach Italien. Zur Zeit der Schlacht von Solferino wurde die Idee unserer Hilfsorganisation von Henry Dunant geboren. Auch langjährige Mitglieder wie Waltraud Röhrich waren ebenso erstaunt wie die zahlreichen neuen Kollegen im Kreis.

Stephan Sieber freut sich endlich mal wieder die Historie zu wiederholen. „Für uns JRKler ist zwar alles immer Wiederholung, jedoch schadet es nicht“. Cornelia Ast konnte den Teilnehmern vermitteln, was hinter dem Mann Henry Dunant steckt, wie es zu dem Roten Kreuz und letztendlich zu den vier Genfer Konventionen kam. Mit einem Zahlenstrahl am Boden des Lehrsaales durchzog die einzelnen Teile der Daten plötzlich ein roter Faden im Lauf der über 150-jährigen Geschichte.

Das Potenzial der ehrenamtlichen Mitarbeiter und deren Möglichkeiten verdeutlichte Gunter Herold, der als stellvertretender Kreisgeschäftsführer dem Seminar einem Einblick in die tägliche Arbeit eines KGF´s und einen Überblick über die finanzielle Aufstellung des KV Ostallgäu gab.

Einen ebenfalls sehr interessanten Einblick bescherte Ralf Kinkel. Als Justiziar im Vorstand des Kreisverbandes stellte er die Kollegen des Vorstandes und die Arbeit des Gremiums vor. Als interessanter Aspekt sei hier die Tatsache erwähnt, dass alle Mitglieder im Vorstand ehrenamtlich tätig sind und jeder der Rotkreuzmitglieder sich dahin wählen lassen kann.

In unterschiedlichen Kleingruppen arbeiteten die Teilnehmer Themen wie die Genfer Abkommen oder die Rotkreuzgrundsätze aus und stellten ihre gemalten Kunstwerke vor.

Überraschend war für viele, dass es neben dem bekannten Symbol des „Roten Kreuz“ noch weitere Schutzzeichen gibt. Cornelia Ast präsentierte sogar den iranischen roten Löwen, was vielen Zuhörern auch die kreativen Seiten der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung näher brachte.
 
Rettungsdienstwettkampf in Fürth
"Dabei sein ist alles!" Getreu dem Motto der Olympischen Spiele trägt nun auch das Projekt AGON den olympischen Gedanken in den deutschen Rettungsdienst. So fanden vom 3.-5. Juni der erste deutsche Rettungsdienst Wettkampf in Fürth statt, bei dem Teams aus Deutschland, Dänemark und Österreich gegeneinander antraten.
Die Teams wurden mit verschiedenen Szenarien, aus dem notfallmedizinischen Bereich, von der Herz-Lungen-Wiederbelebung, über das Legen eines peripheren Venenzugangs am Simulator, bis hin zu komplexer Versorgung von schwerstverletzten Traumapatienten konfrontiert.
Gewonnen hat das Team Team IncentiveMED vor der Werksfeuerwehr der TU München und dem First Medical And Rescue Challange Team Frankfurt. Ausführliche Berichte, Bilder und Videos sind bei retter.tv zu sehen.
Veranstalter des Wettbewerbs war Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V.
 
"Wo is mei Miriam, oh je wo is mei Kind?"
Mit diesen Worten machte Peter Pohl, Kreisbereitschaftsleiter und Teilnehmer am Traumatraining in Marktoberdorf, ganz schön Druck auf Lutz Löffler und Gert Weinert, die am Traumatraining für ehrenamtliche Sanitäter im BRK Kreisverband Ostallgäu teilnahmen. Sie sollten einen Fahrradunfall versorgen und dabei auch eine Umfeldanalyse durchführen. Nachdem der schwerverletzte Radler erstversorgt war, machte sich Lutz auf den Weg um das Kind zu suchen. Es handlete sich dabei um eine Trainingspuppe, die, weil sie nicht gut gesichert war, unter der Sitzbank des Kleinbusses gelegen war. Dank der Unterstützung von Mario Henke und seiner Kollegin, beide vom Team Notfalldarstellung Ostallgäu, waren die Verletztendarstellungen sehr realistisch. Darstellen mussten die Teilnehmer selber, damit sie auch diese Seite einmal erfahren können. Und es hat allen Spaß gemacht. Rainer Grauer, der schon an einem anderen Traumatraining teilgenommen hatte, zeigte sich nach dem anstrengenden Tag sehr zufrieden. „Ich werde jedes Mal sicherer und das ist ein gutes Gefühl“ so Grauer in der abschließenden Feedbackrunde.
Aber auch die Ausbilder waren wieder in Höchstform. Nach den Übungen wurden die Sachen nachbesprochen und alle lernten dazu.
Das Taktiktraining bei Harald Flitta brachte auch wieder einige Teilnehmer arg ins Grübeln. „Einfach den Algorithmus umsetzen und Schritt für Schritt abarbeiten“ so sagt er immer, wenn mal ein Team den „rechten Weg der Traumaversorgung“ verlässt.
Unser Fazit für das Traumatraining: „Motiviert und gut trainiert! Ehrenamt im Bayerischen Roten Kreuz.“ Es hat sich gelohnt. Wir freuen uns schon auf Oktober, wenn das nächste Traumatraining stattfindet. Es sind noch Plätze frei.
 
Was hat Migration mit Digitalfunk zu tun?
Da staunten wir nicht schlecht, als Matthias Neuner, Teamleiter Information und Kommunikation im Bereich Rettungsdienst der BRK Landesgeschäftsstelle uns im Rahmen des Bereitschaftsabends in Buchloe den aktuellen Stand zum Thema Digitalfunk im BRK erläuterte. Besonders interessant war für uns zu erfahren, dass es unterschiedliche Stufen bei der Netzabdeckung geben wird. Für die Fahrzeugfunkgeräte (FRT) wird diese flächendeckend zur Verfügung stehen. Bei den Handsprechfunkgeräten (HRT) wird, je nach Benutzung, zwischen „Kopfhöhe“ und „Gürtelhöhe“ und nach innerhalb oder außerhalb von Gebäuden unterschieden. Da es allerdings nicht möglich ist, von einem Tag auf den anderen komplett alle „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ (BOS) wie z. B. Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste, Katastrophenschutzbehörden usw. zeitgleich mit den neuen Digitalfunkgeräten auszustatten, wird es eine gewisse Zeit nötig sein, Fahrzeuge mit sowohl den modernen Digital- als auch mit den bewährten Analogfunkgeräten auszustatten und das wird als Migrationsphase bezeichnet. Auf die Frage eines ehrenamtlichen Kollegen, wie lange es denn noch dauern kann, bis wir digital funken, konnte Matthias noch keine genaue Angabe machen. „Allerdings wird es bis zur „analogfreien Zeit“ noch einige Monate dauern“ so Neuner mit einem Lächeln.
Auch die neuen Geräte bieten eine Reihe von Neuerungen. So wird es für jedes offizielle Gerät eine SIM – Karte geben, damit es nicht möglich ist, sich auf illegalem Wege eine „Abhörstation“ zu beschaffen. Außerdem wird es möglich sein, im Bedarfsfall besondere „Gruppen“ zu schalten. Das hat den Vorteil, dass dann verschiedene BOS direkt miteinander Kontakt herstellen können.
Für uns ist wichtig, dass wir uns mit dem Thema schon einmal auseinandersetzten. Dazu gibt es auf des rk-bildung.de einen kleinen Onlinekurs, der aus zwei Teilen besteht. Jeder Teil endet mit einer Prüfung und wer beide Prüfungen erfolgreich absolviert hat, der bekommt ein Zertifikat zum ausdrucken. Dieses Zertifikat berechtigt erst zur Teilnahme an einer „Präsenzschulung“, ´bei der das Erarbeitete in der Praxis dann geübt wird. Bis heute haben etwa 190 Teilnehmer sich für diesen Kurs „eingeschrieben“ und wir hoffen, dass es bald sehr viele mehr sein werden.
 
Atemwegsmanagement für die Wasserwacht Kaufbeuren
Da auch bei den Wasserwachten im Ostallgäu die Vorhaltung von Larynxtuben und Sauerstoff mittlerweile weit verbreitet ist, haben sich Thomas Amm, Ulrich Baur, Elke und Elmar Gailhofer, Miriam Hannig, Stephanie und Dieter Horn, Gary Kögel, Eric Langmayr, Niklas Maurer, Sabine und Björn Melchior, Christian Poth und Manfred Schlüter am Donnerstagabend gut 3 Stunden Zeit genommen um sich im Rahmen einer Schulung mit dem Atemwegsmanagement aus Sicht des Sanitäters zu befassen. Nachdem Manfred Lorenz in einer kurzen Wiederholung wichtige theoretische Grundlagen der Atmung mit den Teilnehmern zusammen erarbeitet hatte, ging es in drei praktische Stationen an denen insgesamt 6 ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen vorwiegend praktische Fertigkeiten vermittelten. Von der Absaugung über Sauerstoffgabe und Beutel-Masken-Beatmung bis hin zur Assistenz bei der endotrachealen Intubation reichte das Spektrum. An einer eigenen Station wurde insbesondere die Anwendung der Larynxtuben trainiert, da diese zwischenzeitlich als wichtige Ergänzung für die Beatmung im Sanitätsdienst angesehen werden. Nach drei anstrengenden Stunden waren alle der Meinung dass es sich wirklich gelohnt hat. „Üben ist einfach wichtig, damit wir es im Ernstfall perfekt können“, so ein Kollege bei der abschließenden Runde. Elmar Gailhofer, Vorsitzender der Wasserwacht Kaufbeuren sagte zum Abschluss des rundum gelungenen Abends: „Ich bedanke mich herzlich bei den Ausbildern dafür dass sie sich die Zeit für uns genommen haben. Wir haben wieder gesehen, wie wichtig die Übungen sind und wie viel Spaß das machen kann.“

Wir freuen uns schon auf weitere Kurse für die Wasserwacht im Ostallgäu. Es hat richtig Spaß gemacht mit euch. Ein paar Bilder sind in der Bildergalerie zu sehen.
 
"Die drei Wochenenden sind erstaunlich schnell vergangen"
Ja, es hat sich gelohnt. Drei anstrengende Wochenenden sind zu ende aber das Ergebnis ist sehr gut. Dank des Engagements von vielen Ausbildern darf Gundi Fichtl, stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin im Kreisverband Ostallgäu, allen 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Leistungsabzeichen Stufe 1 in Bronze überreichen. „Ihr habt eure Grundausbildung erfolgreich absolviert und ich freue mich schon darauf, mit euch zusammen Dienste zu machen“ sagt Gundi, die selber immer wieder an Fortbildungen teilnimmt. „Siegmar Möhl, Vorsitzender der Wasserwacht Buchloe bedankt sich bei den Teilnehmern für ihr Engagement und freut sich über die guten Ergebnisse. Auch André Lohes, Bereitschaftsleiter aus Füssen machte sich ein Bild von den Leistungen der Teilnehmer bei den Prüfungen.
Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Alle Teilnehmer haben die Prüfungen bestanden. Neben den Rotkreuzlern aus dem ganzen Ostallgäu war auch Evelyn Lutz von der Feuerwehr Dösingen im Kurs dabei. „Ich will bei einem Einsatz besser bei medizinischen Notfällen helfen können bis der Rettungsdienst kommt“ beschreibt sie ihre Motivation an dieser anstrengenden Ausbildung teilzunehmen. Und weil es ihr bei uns gut gefallen hat will sie den Kurs weiterempfehlen.

Wir wünschen allen frisch ausgebildeten Sanitätern viel Spaß bei der Arbeit im Roten Kreuz. Macht weiter so engagiert und lasst euch mal bei einer Fortbildung sehen.
 
Gut gemacht! Es gibt wieder 10 ausgebildete AED Anwender im BRK KV Ostallgäu!
"Alle weg vom Patienten, Defibrillation", hallte es am heutigen Tag sehr oft durch den Lehrsaal in Marktoberdorf. 10 ehrenamtliche Rotkreuzler aus dem gesamten Kreisverband haben am 12. März 2011 erfolgreich die Grundschulung Frühdefibrillation absolviert. Am Vormittag standen in der Theorie die Grundlagen der Defibrillation auf dem Programm. Das erlernte Wissen wurde anschließend in einer Theorieprüfung abgeprüft. Nach einer Mittagspause wurde der Nachmittag komplett der Praxis gewidmet und das in der Theorie erlernte, in der Praxis mit Hilfe der Ausbilder Madita Lang, Andreas Osterrieder und Klaus Rieder vertieft. Am Ende des Tages konnte durch den Lehrgangsleiter Stefan Rauscher verkündet werden das alle Teilnehmer die Prüfung in Theorie und Praxis erfolgreich absolviert haben. Das Feedback des heutigen Tages zeigt deutlich das wir einen tollen, sehr lehrreichen Tag hatten. "ich freue mich drauf in einem Jahr zur Rezertifizierung zu euch kommen zu dürfen", sagte eine Teilnehmerin zum Abschluss. Herzlichen Dank für den heutigen Tag, wir sehen uns nächstes Jahr zur Rezertifizierung wieder.
 
"Erste Hilfe hat eine ganz neue Dimension bekommen!"
Das sagte Nicole Reichenbach von der Wasserwacht Nesselwang am Ende des ersten Wochenendes ihrer Sanitätsausbildung im BRK Kreisverband Ostallgäu. Unter Leitung von Marcus Kern und Walter Franßen wurde am Samstag und Sonntag alles rund um Atmung und Kreislauf besprochen. Für die praktischen Übungen waren mehr als 10 Kolleginnen und Kollegen am Wochenende in Marktoberdorf um in Stationsausbildungen alle Grundtechniken und spezielle Situationen zu trainieren. Von Sauerstoffgabe über Beutel-Masken-Beatmung und die Anwendung von Larynxtuben im Sanitätsdienst ging das Programm am Samstag. Am Sonntag waren dann der Bereich Reanimation mit Defibrillator und Larynxtubus sowie die Besonderheiten bei Kindern dran. Auch die Vorbereitung einer Infusion und das Blutdruckmessen wurden in der Praxis geübt. Dieses riesige Engagement wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Ende beim Blitzlicht mit viel Lob bedacht. „Ich finde es toll, dass an jeder Station immer zwei Ausbilder sind, weil ich da immer jemand fragen konnte“ sagt Tanja Lüdemann. „Jetzt bin ich ganz schön geschafft aber es richtig Spaß gemacht“ und „Wahnsinn, wie schnell das Wochenende vergangen ist“ sind weitere Kommentare der zukünftigen Sanitäter.
Wir wünschen euch eine schöne Woche und viel Spaß mit den hausaufgaben. Bis Freitag.
 
Die erste Sanitätsausbildung 2011 hat begonnen
Um Punkt 18 Uhr war es wieder so weit. In Marktoberdorf hat der erste SAN Kurs für dieses Jahr begonnen. Und kaum waren die Rotkreuzler aus verschiedenen Gemeinschaften aus dem Ostallgäu gesessen, musste auch schon der erste Test geschrieben werden. Bei 3 praktischen Stationen musste auch gleich „richtig“ Erste Hilfe geleistet werden. Eine reglose Person wird auf dem Stuhl festgehalten und die „Angehörigen“ haben keine Ahnung was sie jetzt tun müssen. „Kommen sie schnell, die blutet so stark!“ ist in einem anderen Raum zu hören und im letzten Raum musste eine Wiederbelebung gezeigt werden. „Was kommt denn da dran?“ ist immer die erste Frage, wenn wieder ein Teilnehmer aus dem Raum kommt und sofort wird diskutiert was zu tun ist.
Nach diesem ersten Teil wurde durch Alexander Bünger mit dem Unterricht begonnen. Als Lehrgangsleiter wird er den Kurs über die nächsten drei Wochenenden begleiten.
Das Team der SAN Ausbildung Ostallgäu wünscht euch viel Spaß und einen lehrreichen Kurs.
 
Luft muss rein und raus oder Atemwegsmanagement im SAN Dienst
Diese wichtige Erkenntnis war das Motto des ersten Kurses der Sanitätsausbildung im BRK Kreisverband Ostallgäu. 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Rotkreuzgemeinschaften waren sehr zufrieden. Dank Manfred Lorenz, Florian Risse, Josef Wirth, Harald Flitta, Alexander Bünger, Markus Kern und Severin Höfler konnten alle ausgiebig trainieren und die theoretischen Grundlagen kamen auch nicht zu kurz.
So wurden Fragen wie „Welche Atemfrequenz hat ein Erwachsener“ oder „Was muss der Sanitäter machen, wenn ein Patient sehr langsam atmet?“ besprochen und im Anschluss daran auch an drei Stationen intensiv trainiert. Was gehört denn zu einer Intubation und wie muss ich assistieren? Wie kriegt der Sanitäter einen Atemweg frei und was muss bei der Anwendung eines Larynxtubus beachtet werden? Am Ende waren drei lehrreiche Stunden sehr schnell vorbei. „Es hat Spaß gemacht und ich konnte viel für die Praxis im Sanitätsdienst mitnehmen“ war das Fazit der Teilnehmer am Ende der Fortbildung.
 
100. Lehrgangsanmeldung 2011 eingegangen
Gerade ist die einhundertste Lehrgangsanmeldung für Programme der Sanitätsausbildung für 2011 eingegangen. Maximilian Pöschl von der Wasserwacht Roßhaupten hat sich für das Rotkreuz Einführungsseminar im Juli angemeldet.
Damit haben wir im BRK Ostallgäu eindrucksvoll bewiesen, dass ein ausschließlich ehrenamtlich getragenes Programm, dank des Engagements von Gemeinschaften und Ausbildern, auf höchstem Niveau machbar ist.
Ich möchte mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken und freue mich auf die nächsten 100.
 
Das Jahr 2010 aus Sicht der Web-Statistik
In den letzten 12 Monaten war auf der Sanitätsausbildungshomepage einiges los. Bis zu 1600 unterschiedliche Besucher pro Monat wurden gezählt, die meisten davon im Dezember.

Der erfolgreichste Tag war der 30. Dezember mit über 109 verschiedenen Gästen. Meistens wurde am Sonntag die Seite aufgerufen und dies zur Tagesschauzeit um 20 Uhr.

Viele Leute nutzten Suchmaschinen und gaben die Stichwörter SAN AUSBILDUNG OSTALLGÄU ein. Aber auch weitere Suchbegriffe wie 'larynxtubus', 'prüfungsfragen sanausbildung', richtig blutdruckmessen', 'rotkreuzeinführungsseminar' oder 'atemwegsmanagement'.

Exoten waren natürlich auch darunter, jemand hat nach 'super erste hilfe fortbildung mit engagierten kollegen hat spass gemacht' gesucht. Ob derjenige der mit den Begriffen 'leute erschrecken wiederbelebung an einer echten puppe fun' eine Aus- und Fortbildung bei uns besucht hat oder besuchen wird ist leider unbekannt.

Wir freuen uns auf ein spannendes Aus- und Fortbildungsjahr 2011 in einer vernetzten (Rotkreuz-)Welt.
 
Neue Leitlinien für die Reanimation
Der European Resuscitation Council (ERC) gab am 18. Oktober 2010 die neuen, aktualisierten Leitlinien zur kardiopulmonalen Reanimation heraus.
Deshalb wurde vom Bayerischen Roten Kreuz nach Freigabe durch den Landesarzt Prof. Dr. Sefrin eine Ausbilderinfo herausgegeben, die die wichtigsten Aspekte der über 350 Arbeiten übersichtlich zusammenfasst.

Hier sind einige Punkte, die auch die SAN Ausbildung betreffen:

- Fest und schnell drücken
- Herzdruckmassage (HDM) Frequenz 100 bis 120/Min
- Drucktiefe beim Erwachsenen 5 bis 6 cm
- Beatmen wenn irgend möglich
- Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase Beatmung
- Verhältnis Herzdruckmassage/Beatmung 30:2
- Ablösen des Helfers der HDM alle 2 Min
- Frühe Defibrillation

Bereich Sanitätsdienstausbildung inkl. Frühdefibrillation (Reanimation durch professionelle Helfer):

Erwachsene:
Die Änderungen der Basisreanimation aus dem Bereich der Laienreanimation gelten auch in der Sanitätsdienstausbildung.

Für die Beatmung und Sicherung der Atemwege wird bevorzugt der Larynxtubus verwendet. Die Lagekontrolle erfolgt durch das Beobachten der Thoraxexkursionen.

Es ist keine aktive Wärmeerhaltung oder Erwärmung nach erfolgreicher Reanimation vorgesehen.
(cprMAX kann auch im Sanitätsdienst angewendet werden, wenn die technischen Gerätevoraussetzungen es ermöglichen.)

Kinder:
Das Pulstasten darf nicht das einzige Entscheidungskriterium für die Diagnose „Kreislaufstillstand“ bzw. die Indikation zur Herzdruck-massage sein, vielmehr wurde seine Bedeutung maximal reduziert, denn auch „professionelle Helfer sind nicht in der Lage, bei Säuglingen und Kindern in weniger als 10 s zuverlässig zu bestimmen, ob ein Puls vorliegt oder nicht.“ Sie „sollen auf Lebenszeichen achten und können zusätzlich – falls mit dieser Technik vertraut sind – versuchen, einen zentralen Puls zu tasten“.

Bei der Durchführung der Reanimation durch zwei Helfer beträgt das Verhältnis zwischen Herzdruckmassage und Beatmungen 15 : 2.

Bei der Säuglingsreanimation (Zwei-Helfer-Methode) wird die thoraxumgreifende Methode bevorzugt angewendet.
 
Fachlehrgang Rettungsdienst im BRK Kreisverband Ostallgäu
In der Zeit vom 11. September bis 12. Dezember haben 13 ehrenamtliche Rotkreuzler an der berufsbegleitenden Ausbildung teilgenommen. Neben 11 Ostallgäuern aus Bereitschaften und Wasserwacht waren auch eine Kollegin aus Donauwörth und ein Kollege aus Lindau mit dabei. Der vom Bezirksverband Schwaben organisierte und von uns durchgeführte Lehrgang stellt die Grundausbildung zum Rettungssanitäter dar und stellt an die Teilnehmer hohe Anforderungen. Neben 20 vollen Tagen in den Lehrsälen von Marktoberdorf und Kaufbeuren mussten auch noch Hausaufgaben zwischen den Blöcken gemacht werden. Das Spektrum der Ausbildung reicht von Zelle über Gewebe, Wasser- und Elektrolythaushalt, Atmung, Herz- Kreislaufsystem, Traumatologie, Pädiatrie bis hin zu Einsatztaktik und Gefahrgutunfällen. Damit ist sichergestellt, dass die zukünftigen Rettungssanitäter und Rettungssanitäterinnen bestens auf ihre Aufgaben vorbereitet werden.
Von der Vorstandschaft des BRK Kreisverbandes Ostallgäu überbrachten KBL Peter Pohl und seine Stellvertreterin Gundula Fichtel beste Grüße nach der Prüfung. „Ich möchte mich bei euch allen herzlich bedanken für die Zeit die ihr dem Roten Kreuz zur Verfügung stellt“, so Gundula Fichtel in einer kleinen Rede und Alexander Denzel, Sachgebietsleiter Ausbildung im Kreisverband sagte, „wir brauchen euch für unsere vielfältigen Aufgaben und sind froh, dass ihr eine so umfassende Ausbildung bekommen habt.“
Nächster Abschnitt ist das 4 wöchige Klinikpraktikum. Abgeschlossen wird die Ausbildung, die ebenfalls ein 160 stündiges Rettungsdienstpraktikum umfasst, von einem Abschlusslehrgang, der noch einmal ein Woche dauert. Damit kann man sehen, dass unser Ehrenamt den hohen Anspruch an die Arbeit im Roten Kreuz und speziell im Rettungsdienst sehr ernst nimmt.
 
„Schock jetzt geben, jetzt blinkende Taste drücken!“
„Alle weg vom Patienten“, sagt Marieluise Heim laut und schaut Martin Führer dabei an der die Hände deutlich sichtbar zur Seite streckt, damit er nicht mitdefibrilliert wird, sobald seine Kollegin die Taste drückt. Kaum ist die Defibrillation ausgeführt, fängt Martin auch schon mit der Herzdruckmassage an und Marieluise bereitet den Larynxtubus vor. Aber keine Angst, es ist kein Ernstfall der hier behandelt wird sondern eine Grundschulung Frühdefibrillation bei der 14 ehrenamtliche Rotkreuzler aus dem Ostallgäu geschult und geprüft wurden. „OK, hier beenden wir erst mal die Übung und besprechen das Ganze“, sagt Andreas Haust, einer von 7 Ausbildern an diesem Tag nach ein paar Minuten. Seine Aufgabe ist es, Feedback zu geben, den Teilnehmern zu sagen was sie schon sehr gut machen und aufzuzeigen, was sie noch etwas besser machen können. Manfred Lorenz, der den Lehrgang geleitet hat wertet zwischenzeitlich die Theorieprüfung aus und stellt sehr erfreut fest, dass alle diese erfolgreich absolviert haben. Auch die praktische Prüfung wird von allen sehr gut gemeistert. „Ich bin begeister wie viel wir hier üben konnten“ und „Wahnsinn wie viel man schon wieder vergessen hat“ sind nur zwei Kommentare im Blitzlicht am Ende des anstrengenden aber lehrreichen Tages. Herzlichen Dank allen Teilnehmern und den Kollegen für das Engagement an diesem Tag.

 
„Ich glaub ich träum heut Nacht vom Trauma-Algorithmus"
Das war das Fazit einer, ziemlich erschöpften Teilnehmerin des Fachlehrganges Rettungsdienst, der noch bis Dezember im Kreisverband Ostallgäu durchgeführt wird. Trauma war ein Schwerpunkt des letzten Wochenendes. Nachdem die Teilnehmer vormittags die Ergonomie des Hebens und Tragens sowohl theoretisch wie auch praktisch kennen gelernt haben, ging es am Nachmittag in die Praxis der Traumaversorgung.
Im Lehrsaal schwitzten sie bei vermeintlich einfachen Fällen, von der Kopfplatzwunde bis zur komplizierten Fraktur. Da kann es schon einmal passieren, dass, beim dargestellten internistischen Fall wie z. B. einem Herzinfarkt, auch ein Bodycheck gemacht werden muss.
Bei strahlendem Sonnenschein konnte draußen ebenso die Realität geprobt werden. So fielen die Menschen entweder beim Bäume schneiden von der Leiter oder wurden mit ihrem Fahrrad von einem Auto erfasst.
Der letzte Satz des Tages lautete:“ Der Tag war Spitze, aber jetzt habe ich genug. Vier Menschen das Leben zu retten muss schließlich reichen.“

Herzlichen Dank an die Kollegen, die den Tag gestaltet haben und vor allem auch an unsere Ehrenamtlichen, die sich vier Tage am Stück die Zeit genommen haben um eine hochwertige Ausbildung zu absolvieren.
 
"Ich habe das Gefühl, jetzt 4 Wochen durchgearbeitet zu haben!"
Ja so fühlt sich das an, wenn man im BRK Kreisverband Ostallgäu eine Sanitätsausbildung macht. Im letzten Kurs 2010 haben 14 Rotkreuzler aus verschiedenen Gemeinschaften die Sanitätsausbildung erfolgreich absolviert. Am letzten Wochenende waren noch einige Highlights auf dem Stundenplan. Nicolette Simon erklärte viel über Schwangerschaft und Geburt und brachte sogar eine Placenta mit um den angehenden Sani´s mal zu zeigen, wie eine Nabelschnur tatsächlich ausschaut und sich anfühlt. Am Sonntag wurden dann 2 Theorie- und einige praktische Prüfungen zu absolvieren. Dank fast 10 Ausbildern die da waren und dem hervorragenden Einsatz des Team Notfalldarstellung klappte alles sehr gut. Nachdem die Prüfung ausgewertet war, überreichte unser Chefarzt Gregor Blumtritt zusammen mit dem Lehrgangsleiter Matthias Neuner die Urkunden und die Abzeichen für den Leistungsvergleich Stufe 1 in Bronze. "Hört nicht auf euch fortzubilden" mahnt der Chefarzt in seiner Abschlussrede. Es war ein toller Kurs mit vielen Eindrücken und ganz viel Spaß. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ auch den Ausbildern für ihren ehrenamtlichen Einsatz bei der Ausbildung unserer Rotkreuzler.
 
Ali nix gut, Ali viel Schmerz. Hab Rücken!!!
Bitte? Mit solchen Fragestellungen mussten sich unsere 14 angehenden Sanitäter am letzten Wochenende rumschlagen. Zum Glück kein echter Notfall sondern Heino, der als Patientendarsteller bei den Fallbeispielen die Teilnehmer ein wenig auf die Probe stellte.
"Wie soll ich das Ding halten
und anlegen"? fragt eine Teilnehmerin, die mit einer HWS Schiene zu kämpfen hatte. Die Antwort kommt promt: "Du musst es drehen, neeeiiiiinnnn anders rum, neeeiinnn auf die andre Seite mit dem Schnabel nach vorn". Tja die Tücken des Objekts. Von Wunden über Polytrauma bis hin zu den thermischen Notfällen reichten die Themen letztes Wochenende. Besonders danken möchte ich auch den vielen Kollegen die sich wieder ehrenamtlich in den Dienst der Sache gestellt und mit ihrem Können die Teilnehmer hervorragend unterstützt haben. Spannend war auch der neue KTW Typ B vom KatS, den ein Kollege aus Marktoberdorf zeigte. Gar nicht mehr oft schlafen und dann ist der Kurs vorbei und wir im Bayerischen Roten Kreuz haben wieder qualifizierte und motivierte Rotkreuzler.
 
Was haben "Gelbe Nasen" denn mit einem Sanitätsdienst zu tun?
Gute Frage, könnte man sagen. Allerdings sind die 14 Teilnehmer der dritten Sanitätsausbildung doch ganz schön ins Grübeln gekommen, als Matthias Neuner, Lehrgangsleiter in diesem Kurs, sie gebeten hatte, verschiedene Fälle zu besprechen, bei dnen sich ein unachtsamer Mensch mit dem Keim "Hochinfektiosus Allübertragus Gelbnasia" angesteckt hatte. Sogar unser Chefarzt Gregor Blumtritt, der den ersten Abend dabei war, staunte nicht schlecht ob der Ergebnisse unserer angehenden Sanitäter.
Seit Freitag läuft die dritte SAN Ausbildung 2010 im BRK Kreisverband Ostallgäu. 14 Teilnehmer aus dem ganzen Ostallgäu und wir haben schon richtig viel gelernt. Atemwege, Atmung und alles was heir eine Rolle spielt. "Echt cool, wie ihr die Praxis aufzieht" sagt Lisa und Jörg meint: "Es ist toll, dass wir so viel an Puppen üben dürfen".
 
Herz und Kreislauf, Reanimation, Medikamente und Trauma
Ganz schön was dazugelernt in den letzten beiden Blöcken. Die Teilnehmer am Fachlehrgang Rettungsdienst im Kreisverband Ostallgäu müssen ganz schön büffeln. Aber sie machen das gerne, weil sie sich für ihren Einsatz im Rettungsdienst gut vorbereiten wollen. Wie legt man eine Schiene an und wie macht man den "Bodycheck" bei einem Verunfallten? Was bedeutet Polytrauma und welche Gefahren drohen dem Patienten? Was bedeutet es, wenn der Defibrillator sagt: "Schock jetzt geben, jetzt rote Taste drüchen!". Wir Ausbilder sind mit euch sehr zufrieden und der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Nicht mehr lange und die Halbzeit ist erreicht. Viel Erfolg bei den Hausaufgaben und wenn ihr Fragen habt, klickt auf die Vire...
 
"Hier Äskulap Gruppe 5. Wir brauchen einen Rettungswagen."
So klang es über Funk immer wieder beim Traumatraining für Sanitäter, das am 25. September 2010 wieder in Kaufbeuren für unsere Ehrenamtlichen angeboten wurde. "Um euch einen umfassenden Einblick zu ermöglichen, werdet ihr heute neben der Hilfeleistung als Sanitäter auch den Patienten darstellen", so Hubert Kappacher, der den Kurs wieder zusammen mit 7 Kollegen durchführte. Und das war eine interessante Erfahrung für die 14 Sanitäter aus allen Gemeinschaften des Kreisverbandes Ostallgäu, wie kalt es werden kann, wenn man als "Verletzter" dem Wetter im Freien ausgeliefert ist. Dank des Teams Notfalldarstellung waren die Verletzungen immer gut zu erkennen und so konnten sich die Teilnehmer auf die Anwendung des Traumaalgorithmus konzentrieren. Der wurde im Laufe des Tages immer besser und so fiel das Feedback am Ende des Tages auch insgesamt sehr positiv aus. Das sollten alle einmal im Jahr machen, damit wir im Ernstfall fit sind, so die Meinung der Rotkreuzler. Das Team SAN Ausbildung sagt Danke für euer Engagement und wir freuen uns auf die nächste gemeinsame Fortbildung.
 
Der Fachlehrgang Rettungsdienst hat begonnen
Es war ein langer Weg von der Ausschreibung bis wir jetzt starten konnten. Seit Samstag sind nun 13 Rotkreuzler auf dem Weg zur Rettungssanitäterin und zum Rettungssanitäter. Die ersten 160 Stunden Ausbildung werden wir im Kreisverband Ostallgäu bis zum 12. Dezember machen und da in einer Prüfung zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Von Donauwörth bis Lindau kommen die Teilnehmer, die alle im Roten Kreuz ehrenamtlich aktiv sind. Viel Spaß und einen tollen Lehrgang.
 
„Ist die Einsatzstelle sicher?“
Diese Frage stellt Roman Horber, der als Teamleiter zu einem Einsatz gerufen wurde einem Kollegen von der Feuerwehr, die bereits an der Eisatzstelle tätig ist. Die Einsatzmeldung lautete: „Explosionsunfall in einem Gartenhaus.“ Und da liegt schon ein offensichtlich schwerverletzter Patient mit blutdurchtränktem Hemd auf dem Boden und man sieht auf den ersten Blick, dass er in Lebensgefahr schwebt. Zum Glück ist das „nur“ ein Übungsszenario, das im Rahmen der Fortbildung für unsere ehrenamtlichen Rettungsassistent vorbereitet war. Dank der hervorragenden Leistung des Teams Notfalldarstellung unter der Leitung von Petra Kappacher hatten die Retter ein sehr realistisches Gefühl.
Die ehrenamtlich tätigen Rettungsassistenten Claus-Peter Lang, Josef Wirth, Carsten Becker, Michael Göschel, Roman Horber und Christian Suiter hatten sich den ganzen Samstag Zeit genommen um sich medizinisch fortzubilden. Der Tag wurde mit LUCAS ® Reanimationstraining begonnen. Auch hier wurden wir von den Kollegen der Feuerwehr Buchloe unterstützt, so dass wir die Rettung mit der Drehleiter von Reanimationspatienten trainieren konnten. „War für uns auch sehr interessant“ so Björn Kaiser, der als Maschinist den Feuerwehreisatz koordinierte. „Mach einen Druckverband wenn es geht und dann hilf hier“ ruft Josef Wirth seinem Kollegen Michael Göschel zu. Leider kann die bedrohliche Blutung aus der Wade nicht kontrolliert werden, so dass eine Abbindung mit dem Tourniquet unausweichlich wird. Im RTW soll Carsten Becker dann einen i. v. - Zugang legen aber Hubert Kappacher, der die Fortbildung organisiert hat, erklärt, dass es nicht klappt. So bleibt nur noch der intraossäre Zugangsweg, den Josef Wirth mittels EZ IO – System realisiert.
Alles zum Glück nur eine Übung aber die Kollegen sagen übereinstimmend, dass es absolut notwendig ist so „real“ zu trainieren, damit wir auf die echte Situation vorbereitet sind.
Auch die theoretische Prüfung zum Schluss des Tages haben alle Kollegen mit Erfolg absolviert. Herzlichen Glückwunsch und macht weiter so.
 
Was man in einer Woche doch alles lernen kann.
Es muss schon was besonderes sein, wenn der Chefarzt Gregor Blumtritt und die stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin Gundi Fichtl sich an einem Sonntag im Rotkreuzhaus Marktoberdorf treffen. Und das war es heute auch. Der Wochenkompaktkurs für die Sanitätsausbildung hatte heute den Prüfungstag. Ab halb neun mussten die Teilnehmer ihr erworbenes Wissen in zwei schriftlichen Prüfungen, einer Frühdefibrillation mit Larynxtubus und zwei Notfallszenarien aus dem Bereich des Sanitätsdienstes beweisen. Und da ging es richtig blutig zur Sache. Dank des Teams Notfalldarstellung unter der Leitung von Stefan Hieber hatten die Prüflinge keinerlei Schwierigkeiten die Verletzung oder Erkrankung zu erkennen. Ist es gefährlich hier, redet der Patient und wie sind Atemwege, Atmung und Puls? "Ich muss die Verbrennung kühlen" sagt Andrea Auer, die das Team in diesem Fall leiten muss und weiter "gib Sauerstoff über die Maske, sorg für den Wärmeerhalt und dann ruf bitte den Rettungsdienst." Aus einem Raum hört man die Meldung: „Patienten nicht berühren, Herzrhythmus wird analysiert“ und kurz darauf tönt es „alle weg, achtung Schock!“ Und so ging der Tag doch schnell vorbei und 13 Teilnehmer können Urkunden und das Leistungsabzeichen in Bronze aus der Hand der anwesenden Vorstandschaft entgegennehmen. „Ihr habt heute die Grundausbildung erfolgreich absolviert und deshalb habt ihr euch heute das Feiern auch verdient. Macht aber weiter und besucht Fortbildungen, damit ihr dran bleibt“ so Gregor Blumtritt, Chefarzt des Kreisverbandes. „Auch von mir die allerbesten Glückwünsche und unterstützt uns bei den vielfältigen Aufgaben die wir im Roten Kreuz haben. Gerade in letzter Zeit sind SEG – Einsätze immer häufiger und wir brauchen viele, gut ausgebildete Helfer“ so das Fazit von Gundi Fichtl.
Auch Alexander Bünger, der den Lehrgang geleitet hat, zeigt sich sehr zufrieden mit den Leistungen und dass er seine Sache gut gemacht hat kann er dem Applaus der Kollegen und seiner Teilnehmer entnehmen.
 
"Und immer wieder geht die Sonne auf..."
Rettungsdecke oder der Tag an dem klar wurde, wie ein Sanitäter einen Patienten vor Sonne schützen kann.
"Hey, wir haben ja eine Rettungsdecke dabei!". Nun ist Alexandra Lutzenberger, die einen Sonnenstich im Übungsnotfall erlitten hat, nicht mehr der Sonne "Nadine" ausgesetzt. Alternativ stehen Niko und Isabella als Baum zur Verfügung und bieten dem Sonnenstich-Patienten ausreichend Schatten.
Das die Rettungsdecke auch bei Unterkühlung - zusammen mit einer Wolldecke - einsetzbar ist, wurde bei den Kälteschäden deutlich.

"Und was tu ich wenn ich als erster Sani zu einer Großschadenslage dazu komme", wollte Anja wissen. Szenarien wie die Loveparade in Duisburg machen deutlich, wie schnell die Individualmedizin aufhört und dass das Augenmerk darauf liegt, erst mal einen Überblick zu gewinnen.
"Nimm die Verletztenanhängekarten aus deinem Rucksack, hänge die den Patienten um und zähle wie viele Menschen betroffen sind", war die Antwort von Matthias Neuner, der den heutigen Tag leitete.
 
"Hebt an, Trage marsch"
Am heutigen Freitag den 13. fand der 5. Tag des SAN Kurses statt. Die jungen angehenden Sanitäter und Sanitäterinnen hatten vormittags in ihrem Theorieblock neben dem akuten Bauch auch Vergiftungen und den Schlaganfall. Besonders interessiert waren alle bei den gynäkologischen Notfällen und der beginnenden Geburt.
Der Nachmittag wurde wieder von den praktischen Übungen mit der Trage, dem Spinboard und den modernen Roll In Systemen nebst dem neuen K-Schutz KTW ausgefüllt. Besonders spannend war der Umgang mit den Krankenwagen. Basti Freidel und Stefan Hieber zeigten den Umgang mit dem neuen KTW Typ B, der für den Katastrophenschutz beschafft wurde und Marcus (Heino) Kern kümmerte sich um einen aktuellen KTW aus dem Rettungsdienst. Habt ihr klasse gemacht und den Teilnehmern konnte man den Spaß direkt im Gesicht ansehen.
Bei Heinz Bäumler hört man immer wieder das Kommando, hebt an, Trage marsch! Und dann geht es über Tische und Bänke und rein ins Tragetuch und Umlagern und Überheben… Ganz schön anstrengend aber wirklich interessant. „Und“ fragt Severin Höfler „was muss die Patientin jetzt noch können falls sie sich übergeben muss, so eingeschnürt wie sie hier auf dem Spineboard liegt?“ „Den Mund aufmachen“ ist die richtige Antwort von Oliver Korn und Isabella Thordsen.
Bei der Nachbesprechung des Tages sagte Nadine, „der Tag war ja doch nicht so trocken wie ich befürchtet hatte. Er war wirklich super!“. Alle sind der Meinung, dass es ein super SAN Kurs ist und sie nicht dachten wie schnell das in kurzer Zeit erlernte in dieser Art und Weise angewendet werden kann. Morgen noch und dann ist schon Prüfung…
 
Auch Theorie ist wichtig für die "Sanis!"
„Es ist echt erstaunlich, wie viel man in einer Woche lernen kann“, sagt Anja Schwerthalter, die gerade die Sanitätsausbildung im BRK Kreisverband Ostallgäu absolviert. Und Katharina Arbter ergänzt: „ Bis letzte Woche habe ich fast gar nichts über Erste Hilfe gewusst und heute kann ich schon richtig mit einem Defibrillator umgehen und Larynxtuben anwenden. Schon stark finde ich.“ Heute war der Tag rund ums Trauma bei der SAN Ausbildung. Severin Höfler erarbeitet mit den angehenden Sanitätern wichtige Aspekte über das Erkennen, die Gefahren und die Maßnahmen bei allen möglichen Unfallverletzungen. „Wie kommt es zu einem Schädelhirntrauma und was sind die Gefahren?“ will er wissen. Sofort rufen alle durcheinander das Wort „Gewalteinwirkung!“ Richtig! „Und was kann dabei alles passieren?“ „Gehirnerschütterung, Schädelbruch und Blutung im Kopf“ lauten die ersten Antworten. Nachdem dieser Teil dann fertig unterrichtet war, haben alle verstanden, dass da einiges im Kopf kaputtgehen kann und welche Maßnahmen notwendig sind. Der Nachmittag gehörte wieder der Praxis. Helm abnehmen, Halswirbelsäule stabilisieren und den „Patienten“ mit der Schaufeltrage auf die Vakuummatratze bringen. Es war mal wieder ein anstrengender aber lehrreicher Tag auf dem Weg zur Urkunde.
 
"Keine Lu uuff t. Helf t m ir, b itt e"
Da erschrecken unsere Teilnehmer als sie mit dem Stichwort, “kommt mal bitte hier her, da ist jemand erkrankt“ in den Lehrsaal laufen. Siegmar Möhl spielt den Patienten mit lebensbedrohlicher Atemnot so gut, dass sogar Madita Lang kurz überlegt ob sie ihm helfen soll. Aber keine Angst, die Apfelaspiration ist nur gespielt. Es geht um die Anwendung des gestern trainierten Algorithmus Fremdkörper in den Atemwegen und Siegmar ist ein Patient, der ineffektiv hustet. Klopfen, und dann Heimlich. Schwups ist das Apfelstück draußen und mit einem tiefen Seufzer atmet der Patient wieder. Gerade nochmal gut gegangen. Auch bei Andreas Osterrieder und Heinz Bäumler war einiges geboten. Reanimation Erwachsener mit Larynxtubus und AED. Und immer wieder von vorn. Bis der Schweiß auf der Stirn steht. „Hört ihr was? Wenn der erste Ton kommt, dann habt ihr den systolischen Blutdruck. Merkt euch den, damit ihr ihn im Protokoll notieren könnt“, so Florian Risse der zusammen mit Martina Lutzenberger die Station Blutdruck und Infusion leitete. „Mir hat die Theorie heute sehr gut gefallen und die Zeit ist schnell vergangen.“ So ein Blitzlicht gefällt Marcus Kern, der den heutigen Tag geleitet hat natürlich sehr. Es zeigt aber auch, wie gut seine Vorbereitung war.
Ihr habt heute wieder viel dazugelernt und die Kollegen haben sehr gute Arbeit geleistet. So kann die Woche weitergehen.
 
"Ups, der atmet ja nicht mehr"
Heute drehte sich alles um die Atmung. Von Absaugen über Sauerstoffgabe und Beutel-Masken-Beatmung bis hin zur Anwendung von Larynxtuben reichte das Spektrum der Praxisstationen, die von Harald Flitta, Florian Risse, Andreas Osterrieder, Madita Lang und Matthias Neuner gestaltet wurden. „Verlierst du den Atemweg, verlierst du den Patienten“ erklärte Hubert Kappacher am Vormittag bei der anstrengenden Theorie. Was da alles besprochen wurde. Wie errechnet sich das Atemminutenvolumen und was hat es mit der Atemfrequenz und dem Atemzugvolumen auf sich. Wann ist eine assistierte, wann eine kontrollierte Beatmung erforderlich und welche Patienten können mit einer Sauerstoffmaske bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt werden. Und trotz aller Ernsthaftigkeit kam der Spaß natürlich nicht zu kurz. Als Fazit können wir sagen, dass der zweite Tag eine Menge an Wissen gebracht hat. Denkt dran, Patient atmet normal, Seitenlage, Wärmeerhalt, Notarztruf und Sauerstoff 6 Liter über die Maske…
 
Der Sommerkurs hat begonnen
Thomas Hoffmann, Kreisgeschäftsführer Heute um halb neun war es wieder soweit. Der Sommerkompaktkurs für die Sanitätsausbildung hat begonnen. Thomas Hoffmann, Kreisgeschäftsführer im BRK Kreisverband Ostallgäu, ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte zur Begrüßung an die 14 ehrenamtlichen Rotkreuzler zu richten. „Ich finde es sehr lobenswert, dass sie sich die ganze Woche Zeit nehmen um an dieser Ausbildung teilzunehmen“, so unser Kreisgeschäftsführer. Dann kam auch schon die erste Prüfung, die von 8 Ausbildern begleitet wurde. Theorie und Praxis der Ersten Hilfe war das Thema. „Ich freue mich euch sagen zu dürfen, dass ihr alle bestanden habt“ sagt Alexander Bünger, der als Lehrgangsleiter für den Kurs die Woche über verantwortlich ist. Und schon geht’s los mit den ersten Themen. Wir wünschen euch eine tolle Woche und viele Erkenntnisse rund um das Rote Kreuz und die Tätigkeit im Sanitätsdienst.
 
Die Idee von Henry Dunant, das Rote Kreuz
Einer der Grundsätze (MUNUFEU) „Rotes Kreuz?“ Was bedeutet das eigentlich? Hat die Wasserwacht oder die Bergwacht damit was zu tun? Und welche Rolle spielen Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Roten Kreuz? Sind das die Fragen, die ihr euch auch schon gestellt habt? Wir bieten am 2. Oktober 2010 noch ein Rotkreuz Einführungsseminar an und da werden diese und noch viele weitere Fragen rund um die Idee von Henry Dunant geklärt. Lasst euch anstecken vom einzigen Virus, der nicht schädlich, sonder ganz besonders nützlich ist, dem Rotkreuzvirus. Weitere Infos findet ihr in diesem Flyer Rotkreuz Einführungsseminare 2010.
 
Fortbildung Kindernotfälle im Sanitätsdienst
Drei Bilder, drei Kinder unterschiedlichen Alters und dann die Fragen: Was glaubt ihr, wie alt die Kinder sind, wie hoch ihre Pulsfrequenz in Ruhe sein dürfte und wie hoch die Atemfrequenz? Wie schwer ist so ein Kind wohl in etwa und welchen Blutdruck erwartet ihr? So ging es los, als Chris Imhof, der als Lehrgangsleiter zusammen mit Hubert Kappacher mit 14 Rotkreuzlern aus dem Ostallgäu einen Tag mit viel Praxis in Sachen Kindernotfälle gestaltete. Wie bekomme ich die Atemwege bei Kindern frei, wie kann man Sauerstoff geben und welche Unterschiede gibt es bei der Reanimation? Kurze Vorträge, bei denen mit den Teilnehmern zusammen wichtige Aspekte erarbeitet wurden, gefolgt von praktischem Training von Einzelmaßnahmen bis hin zur Behandlung von Notfallszenarien sorgten für einen kurzweiligen und informativen Tag. „Im Grunde sind die Unterschiede in der Behandlung von kindlichen Notfallpatienten gar nicht so sehr anders als bei den Erwachsenen“, sagt Chris Imhof, als er den Algorithmus für Reanimation bei Kindern erarbeitet. „Und wenn ihr im Ernstfall nicht mehr ganz sicher seid, dann reanimiert ihr 30:2, egal wie groß der Patient ist.“ Das nimmt den Teilnehmern doch erheblich die Angst, bei Kindern etwas falsch zu machen. Ein weiteres Thema war die Bewegungseinschränkung von Kindern, die ein Trauma erlitten haben. Gar nicht so leicht, wenn man nichts dafür auf Anhieb passendes finden kann. Da ist manchmal improvisieren angesagt. „Kommt schnell her, mein Kind kriegt keine Luft!“ Als die Kollegen des Sanitätsdienstes das Baby erreichen hören sie das typische „Bellen“ und die Atemnot, die bei einem Pseudokruppanfall typisch ist. Was ist jetzt zu tun? Wie gehe ich mit den Eltern (gespielt von Beate aus Pfronten) um, damit die Situation ruhiger wird? Sauerstoff? Notarzt? Dank der vorhergehenden Ausführungen von Chris Imhof konnten die Teilnehmer die Situation gut einschätzen und die Versorgung von „Mutter und Kind“ in die Wege leiten. Auch der Fall, bei dem ein Kleinkind in einem Gartenteich gefunden wurde und keine Lebenszeichen mehr hatte, konnte ohne langes Nachdenken routiniert abgearbeitet werden. Herzlichen Dank allen Teilnehmern die sich den Tag Zeit genommen und sich so toll engagiert haben. Besonders herzlich danke ich Chris Imhof, der aus Aschaffenburg zu uns gekommen ist um diesen Tag federführend zu gestallten. Ja so ein Tag Fortbildung gibt einem schon Sicherheit und bereitet uns darauf vor zu Handeln, wenn einmal ein Kind in den Brunnen fällt…
 
Mit LUCAS unterwegs
Der HvO Standort Waal ist seit Ende April mit einem neuen Rettungsgerät ausgestattet. LUCAS heißt es und es handelt sich dabei nicht um einen neuen ehrenamtlichen Kollegen. Vielmehr ist es ein Gerät, das die Wiederbelebung verbessern soll, weil es die Herzdruckmassagen, die ja die wichtigste Maßnahme darstellt, für die Helfer übernimmt. „Sobald LUCAS am Patienten arbeitet, können wir uns den anderer Sachen, wie beispielsweise dem Larynxtubus widmen. Die Herzdruckmassage wird dann immer mit einer Frequenz von 100 pro Minute und einer entsprechenden Drucktiefe von LUCAS durchgeführt“, so Hubert Kappacher, der den Ausbildungstag an der Seite von Matthias Neuner federführend gestaltete. Es war ein langer und anstrengender Tag für die neun Kolleginnen und Kollegen der Wasserwacht Waal. Immer wieder mussten sie an die beiden Übungspuppen und den Algorithmus Reanimation üben. Wann klebe ich die Therapieelektroden auf den Oberkörper, wann setzte ich den Larynxtubus ein und wie stellt sich die Situation unter Einsatz von LUCAS dar? „Ihr habt das klasse gemacht heute und ich bin mit euch sehr zufrieden“ sagt Hubert Kappacher am Ende des Tages „aber ihr habt auch gesehen, wie wichtig das Training ist. Deshalb werden wir gegen Ende des Jahres nochmal einen Übungstag einplanen, damit wir alle zusammen am Ball bleiben“. Wie wichtig die „Helfer vor Ort“ in Waal sind, belegen die Einsatzzahlen eindrucksvoll. Bis heute sind sie zu 78 Einsätzen gerufen worden und konnten ihr Wissen unter Beweis stellen.
Bilder gibt es hier: Bildergalerie
 
"Kommen sie schnell, da hinten hat es einen Unfall gegeben!"
„Ich bin doch nicht der Rettungsdienst! Woher soll ich denn das alles wissen?“ sagte eine Teilnehmerin des Traumatrainings zu Harald Flitta, der mit „einfachen kleinen Zetteln“ sehen will, ob der Traumaalgorithmus sitzt. Es war ein spannender Tag für die 14 Rotkreuzler aus dem Kreisverband Ostallgäu, die sich bei wunderschönem Wetter einen ganzen Samstag lang mit diesem Thema befassten. Es wurden viele Notfälle, bei denen „Verletzte“ zu versorgen waren behandelt. Dank der tollen Arbeit der Schminker vom Team Notfalldarstellung Ostallgäu wurden die Verletzungen auch sehr realistisch vorbereitet, so dass die Sani´s richtig arbeiten konnten. Lage erkunden, Lagemeldungen abgeben, den Einsatz koordinieren und dabei auch die notwendigen Techniken zur Anwendung bringen waren Schwerpunkte des Tages. So viel Arbeit macht natürlich hungrig und so war klasse, dass die Kollegen der Betreuungs - SEG aus Pfronten unter der Leitung von Michael Stemmler sich prima um das leibliche Wohl von 14 Teilnehmern und 9 Ausbildern kümmerten. „Erst im Lehrsaal üben und dann raus in die Praxis zu den Übungsnotfällen war echt klasse“. „Wir durften alles aufreißen und benutzen, hat man selten im Roten Kreuz bei Übungen“. Mit solchen Kommentaren spiegelten die Teilnehmer ihre Eindrücke wider und „jeder im Roten Kreuz sollte da mitmachen“, sagen viele. So ging ein anstrengender Tag zu Ende über den Basti Haust sagte: „Ich hatte einen anstrengenden Weg hierher heute und muss sagen, dass ich es bedauern würde, wenn ich nicht dabei gewesen wäre“.
Ich sag herzlichen Dank den allen, die sich Zeit genommen haben und zum Gelingen des Tages einen Beitrag geleistet haben. Bis zum nächsten Training.
Bilder gibt es hier: Bildergalerie
 
Allergien in Erste-Hilfe-Kursen
Um auch weiterhin fit für Fragen der Kursteilnehmer zu sein, wurde im BRK Haus Kaufbeuren eine Fortbildung für Erste-Hilfe Ausbilder aus drei schwäbischen Kreisverbänden durchgeführt.
Unter der Leitung von Theo Thalhofer und Alexander Bünger erfuhren die Ausbilder, dass sich körpereigene Reaktionen z.B. auf einen Wespenstich, in vier Schweregrade einteilen lassen. In Kleingruppen präsentierten die Ausbilder - diesmal in der Rolle als Teilnehmer - die Unterschiede der anaphylaktischen Reaktionen.
Alexander Denzel, Sachgebietsleiter im BRK Kreisverband Ostallgäu und zuständig für die Ausbildung, freute sich darüber, dass die Ausbilder durch solche Weiterbildungen "am Ball bleiben" und dadurch auch weiterhin qualitativ hochwertige Kurse durchführen können.
 
Was macht Henry Dunant in Frankau?
Wo liegt denn Frankau? Das ist aber nicht mehr im Ostallgäu, oder?

Natürlich! Die 13 Teilnehmer aus den Rotkreuzgemeinschaften Füssen, Kaufbeuren, Pfronten und Waal reisten ins Jahr 1859 zurück und erlebten das was Henry Dunant damals in mitten der Schlacht von Solferino mit ansehen musste.

 
Erster Lehrgang für MPG Beauftragte im Ehrenamt
„Ich hätte nie gedacht, wie umfangreich das mit dem MPG ist. Bin mal gespannt wie ich das in meiner Gemeinschaft umsetzten kann“, sagt Andreas Schiessler von der Wasserwacht Kaufbeuren, der Freitagabend und Samstag am ersten Lehrgang für MPG Beauftragte für Rotkreuzgemeinschaften teilgenommen hat. „Mir hätten zwei Tage mit dem gleichen Stoff gefallen“ ist das Fazit von Gerd Weinert und Timo Engstle von der Bereitschaft Buchloe sagt, „da kommt jetzt ganz schön was auf mich zu so wie ich das sehe“. Stefanie Stöger von der Wasserwacht Hopfen am See, einzige Frau im Kurs, wird sich mit ihrem Kollegen Magnus Dopfer überlegen, wie sie das für ihre Gemeinschaft angehen werden. Es war schon spannend zu sehen, wie sich in den beiden Tagen die Sichtweise auf das Medizinproduktegesetz verändert hat. Von den Erwartungen, die im Wesentlichen mit „Schau ma mal“ zusammengefasst werden können, bis hin zu „Da gibt es ordentlich was zu tun“ kann man die Veränderungen zusammenfassen. Was ist eigentlich ein Medizinprodukt? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um Medizinprodukte betreiben und anwenden zu dürfen? Was bedeutet Anlage 1 und Anlage 2? Welche Konsequenzen kann die Nichtbeachtung von Vorschriften haben? „Am besten hat mir die Praxis gefallen, als wir die Rucksäcke beurteilen mussten“ so Theo Thalhofer, der schon lange dabei ist im BRK aber so etwas noch nicht erlebt hat. Sogar aus dem Nachbarlandkreis durften wir einen Kollegen begrüßen. Danny Rüffer, von der Bereitschaft Diessen am Ammersee war dabei und sein Fazit "ich bin mal gesapnnt, wie ich das meinen Leitungskräften klarmachen kann", zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Fachleuten im BRK ist. Sinn des Kurses, den Hubert Kappacher geleitet hat, war, den Rotkreuzgemeinschaften die Thematik nahezubringen, weil wir im Roten Kreuz uns nicht mehr auf dem „Ehrenamtlichenbonus“ verlassen und in einem modernen Hilfeleistungskonzept auf allen Ebenen behaupten wollen. Dazu ist auch die Kenntnis von Rechtsgrundlagen und deren professionelle Umsetzung ein Teil. Hier wurde auch die Schnittstelle zu Aus- und Fortbildung klar, denn das MPG will, dass Anwender wissen was sie tun. Getreu der DRK Leitlinie „Wir bieten alle Leistungen an, die zur Erfüllung unseres Auftrages erforderlich sind. Sie sollen im Umfang und Qualität höchsten Anforderungen genügen. Wir können Aufgaben nur dann übernehmen, wenn fachliches Können und finanzielle Mittel ausreichend vorhanden sind.“
 
15 frisch gebackene Sanitäter im Kreisverband Ostallgäu
"Der Hubert hat mir gerade gesagt, dass ihr allen bestanden habt", sagt Harald Flitta, Lehrgangsleiter der eben abgeschlossenen Sanitätsausbildung. Und sofort jubeln alle. Und das zu Recht. Die 15 Rotkreuzler aus verschiedenen Gemeinschaften haben heute 2 Theorieprüfungen, je 1 Fallbeispiel als Teamleiter, eine Reanimation mit AED und Larynxtubus und dann noch eine Einzelmassnahme erfolgreich absolviert. Unter der Aufsicht von 10 Ausbildern mussten Philipp Dressler, Anja Fichtl, Marvin Gorke, Sonja Hartmann, Milena Jerie, Lisa Kraus, Madita Lang, Markus Leonhard, Laura Linder, Sandra Miller, Manuela Morscher, Tobias Rückl, Pauline Samuel, Andreas Taufratshofer und Lucia Tischer ihr ganzes Können zeigen. Um ihnen für das Engagement zu danken waren Gregor Blumtritt, Chefarzt, Garry Kögel, Vorsitzender der Kreiswasserwacht und Gundi Fichtl, stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin gekommen. "Ihr habt eure Freizeit für eine Ausbildung im Ehrenamt zur Verfügung gestellt und das zeichnet euch aus", so Gundi Fichtl und Garry Kögel sagt, "ihr habt jetzt den Grundstock erhalten. Bleibt dran und habt Freude bei der zukünftigen Arbeit im Roten Kreuz". Besondere Anerkennung fanden die "Jungsanitäter" dann noch, indem Gregor Blumtritt das Leistungsabzeichen in Bronze jedem persönlich verlieh. "Es war ein echt schöner Kurs und ich habe viel gelernt, aber jetzt bin ich froh, dass es vorbei ist, weil so ein freier Sonntag schon auch was hat" sagt Manuela und lächelt dabei. Besonders bedankte sich Harald noch beim Team Notfalldarstellung, weil, "ein solcher Kurs währe ohne eure Unterstützung nicht so realistisch und dafür herzlichen Dank". Ein schöner Kurs ist zuende und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
 
„Dann leg ich mich nebenhin und übergebe mich!“
So lautete die Antwort auf die Frage von Harald Flitta, was die Teilnehmer denn tun würden, wenn bei einer Kopfverletzung Hirnmasse zu sehen wäre. Es ist schon spannend, was Philipp Dressler, Anja Fichtl, Marvin Gorke, Sonja Hartmann, Milena Jerie, Lisa Kraus, Madita Lang, Markus Leonhard, Laura Linder, Sandra Miller, Manuela Morscher, Tobias Rückl, Pauline Samuel, Andreas Taufratshofer und Lucia Tischer derzeit bei ihrer Sanitätsausbildung so erleben und lernen. Die 15 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus verschiedenen Gemeinschaften des BRK Ostallgäu werden an drei Wochenenden mit vielen Grundlagen und Techniken vertraut gemacht, die bei der Versorgung Erkrankter und Verletzter bei Sanitätsdiensten aber auch bei Großunfällen oder im Katastrophenfall beherrscht werden müssen. Damit das klappt, sind viele Ausbilder unter der Leitung von Harald Flitta seit Wochen damit beschäftigt, den Kurs vorzubereiten und an den Wochenenden als Helfer dabei zu sein. Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Wenn Sonja unter dem Tisch sitzt um ein gebrochenes Bein zu schienen und Tobi wie sterbender Schwan leidet, wenn er einen Verletzten darstellen darf. Auch die Anordnung „Pumpa!“, nachdem der Teamleiter festgestellt hat, dass eine Übungspuppe keine Atmung und keinen Puls hat, wird mit einem herzhaften Lachen von Siegmar Möhl, der die Station ausbildet, quittiert. „Ich will jetzt aber auch mal Opfer sein“, sagt Lisa, die beim Heben und Tragen an der Station von Heinz Bäumler mal getragen werden will. Und das wird sie auch. Rauf auf die Trage, über den Tisch und raus aus dem Fenster über den Hof und wieder rein. So geht das zweite Wochenende der Ausbildung vorbei und es war wirklich klasse. Hat Spaß gemacht, war anstrengend und lehrreich. Viel Spaß mit den Hausaufgaben und wenn ihr Fragen habt, dann schreibt die ins Forum rein, damit wir unterstützen können. Und am 21. März ist schon die Prüfung… Bilder gibt es hier: Bildergalerie
 
"Kommen sie schnell, mein Mann ist Diabetiker"
Mit solchen Hilferufen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung "Internistische Notfälle im Sanitätsdienst" zu den Übungsnotfällen geholt. Gregor Blumtritt, unser Chefarzt des Kreisverbandes nahm sich am Vormittag die Zeit und erklärte den 13 Sanitätern, die aus allen Teilen des Kreisverbandes nach Marktoberdorf gekommen waren, wichtige Details über COPD, Stoffwechselstörungen, Asthma und einige weitere Krankheiten. Und die hörten aufmerksam zu, stellten Fragen und füllten Arbeitsblätter aus. Besonders spannend war dann die Frage, wie man die Krankheiten erkennen und was man im Sanitätsdienst dann machen kann. Hierfür wurde ein Ablauf besprochen und dann in Notfallszenarien trainiert. Da musste der „Patient“ in einer Ersteinschätzung beurteilt werden. Geben wir Sauerstoff und wie muss der Patient gelagert werden? Wann sollen wir den Blutdruck messen und wie welchen Stellenwert hat die Blutzuckermessung im Sanitätsdienst? Ach ja, ich muss ja noch ein Protokoll schreiben! Was muss da jetzt wo rein? In Übungsstationen wurde das unter Anleitung von Marcus Kern zuerst besprochen, damit es in den Übungen dann klappt. Heinz Bäumler und Severin Höfler unterstützen bei den Trainings und in den Übungsstationen, so dass die Teilnehmer immer Ansprechpartner hatten. „Es hat richtig Spaß gemacht und die Zeit ist wirklich schnell vergangen“, so Gundi Fichtl, die jedem nur dringend empfehlen kann sich fortbilden zu lassen. Bilder finden sie hier: Bildergalerie
 
Henry D. - nun unser bekanntes Rotkreuzmitglied
`Ist ja unglaublich, welche Geschichte hinter dem Gründer des Roten Kreuzes steckt`. 14 Ehrenamtliche Mitglieder des Kreisverbandes Ostallgäu besuchen das erste Einführungsseminar seit langem. `Ich bin zwar schon lange dabei, aber irgendwie konnte ich nie ein solches Seminar besuchen`, sagte Hans Osterried bei der Vorstellungsrunde im sonnigen Pfronten.
Bettina Amberg freut sich endlich mal wieder die Historie zu wiederholen. Cornelia Ast konnte den Teilnehmern vermitteln, was hinter dem Mann Henry Dunant steckt, wie es zu dem Roten Kreuz und letzendlich zu den vier Genfer Konventionen kam. Durch einem Pfeil am Boden des Lehrsaales waren die einzelnen Teile der Daten plötzlich ein Ganzes der 150-jährigen Geschichte.
Plötzlich war auch deutlich, das wir hier im Ostallgäu ein Teil eines weltumspannenden Netzwerkes sind.

`Wir sind DIE Hilfsorganisation die in allen Ländern der Erde Gefangene besuchen darf`, verdeutlichte Barbara Strobel, Vorsitzende des Kreisverbandes Ostallgäu. Sie freut sich das mit diesem Seminar die Kommunikation untereinander verbessert wird.

`Mit 600 hauptberuflichen und 2500 ehrenamtlichen Mitarbeitern sind wir einer der größten Arbeitgeber in der Region`, verdeutlichte der Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann das Potential im Ostallgäu.

In Kleingruppen arbeiteten die Rotkreuzler Themen wie die Genfer Abkommen oder die Rotkreuzgemeinschaften aus und stellten ihre gemalten Kunstwerke vor.

Weil soviel Engagement auch belohnt werden will, versorgte die Betreuungsgruppe der Bereitschaft Pfronten die Teilnehmer mit selbstgemachter Pizza in unterschiedlichsten Variationen.

Überraschend war für viele, dass es neben den "üblichen" Roten Kreuz noch weitere Schutzzeichen gibt. Matthias Neuner präsentierte sogar den roten Löwen, was ein Zuhörer mit "davon hab ich noch nie was gehört", kommentierte.

In den acht Unterrichtseinheiten konnte sicherlich nur ein kleiner Einblick in das Netzwerk mit dem roten Plus gegeben werden.
Dem Gedanken "man sollte sich wieder erinnern, warum man DABEI ist", brachte es ein Teilnehmer beim Feedback auf den Punkt.
--> zu den Bildern in der Bildergalerie
 
Atemwegsmanagement im Sanitätsdienst
Weil das Freimachen und Freihalten der Atemwege und die Beatmung im Notfall so wichtig sind, haben wir im BRK Kreisverband Ostallgäu ein neues Fortbildungskonzept zu diesem Thema entwickelt. Am Freitag Abend haben wir dann den ersten Kurs damit durchgeführt und 11 Ehrenamtliche aus allen Teilen des KV von Pfronten über Marktoberdorf, Obergünzburg und Kaufbeuren bis nach Buchloe bildeten sich fort. Wie funktioniert das mit der Atmung doch gleich nochmal und was bedeutet Lungenödem eigentlich? Welcher Patient wird mit Sauerstoff aus der Maske behandelt, welcher muss assistiert und welcher kontrolliert beatmet werden? Wie assistiert man bei einer Intubation und welche Möglichkeiten bietet ein Larynxtubus heute im Sanitätsdienst? Zu all diesen Fragen gaben Hubert Kappacher, Manfred Lorenz, Alexander Bünger, Heinz Bäumler und Patrick Vesic Antworten und die Teilnehmer kamen in den praktischen Stationen manchmal richtig zum Schwitzen. "Ich war begeistert, dass man mit so viel Material hier arbeiten konnte", so Nicolette Simon in ihrem Feedback. Petra Kappacher wünscht sich, "dass solche Termine öfter angeboten werden sollten, weil man nur so Sicherheit für den Ernstfall bekommt." Damit geht ein rundum gelungener Abend im Sinne der Fortbildung unserer ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen zu ende. Weitere Informationen gibt es im Flyer Fortbildungen 2010.
 
Ausbildung für MPG Beauftragte in Rotkreuzgemeinschaften
Obwohl wir in vielen Bereichen beim Roten Kreuz ehrenamtlich tätig sind und für unsere Dienstleistungen kein Geld bekommen, gelten wir als gewerblich im Sinne der Medizinprodukte Betreiberverordnung (MPBetreibV). Was das für die Rotkreuzgemeinschaften bedeutet und welche Formalien zu erfüllen sind um bei einer Prüfung keine Strafe zu bekommen ist Inhalt dieses Kurses. Weitere Infos zum Kurs finden Sie in diesem Infoflyer.
 
Ehrenamtliche Rettungsassistenten bilden sich fort
„Es ist dem Patienten egal, ob der Rettungsassistent haupt- oder ehrenamtlich ist und deshalb ist es so wichtig sich fortzubilden“ sagt Josef Wirth, der im BRK Kreisverband Ostallgäu ehrenamtlich tätig ist. Deshalb haben sich Andreas Baumgartner, Susanne Guggemos, Roman Horber, Peter Müller, Christian Schädtler und Josef Wirth am Samstag den ganzen Tag Zeit genommen und sich in Sachen Trauma fortbilden lassen. Teil der Fortbildung war auch die Vorbereitung anhand eines Lehrbuches. Der ganze Tag war dann dem Training eines Algorithmus gewidmet, mit dem eine RTW Besatzung kritische Traumapatienten erkennt und die Transportpriorität feststellen kann. Wie beurteilt man eine Einsatzstelle, welche Aspekte haben die Ersteinschätzung und die Schnelle Trauma Untersuchung bei Traumapatienten, wie sichere ich einem Atemweg und welche Patienten profitieren von einem eher niedrigen Blutdruck? Mit solchen Fragen ging der Tag, der von Hubert Kappacher gestaltet wurde, schnell vorbei. „Ich bin jetzt ganz schön fertig aber es hat richtig was gebracht“ meint Roman Horber, zum Schluss der Fortbildung. Alle sind der Meinung, dass der Tag wirklich gelungen war und die kleine Gruppe sehr dazu beigetragen hat. Peter Müller, der älteste der Gruppe und seit vielen Jahrzehnten dabei ist der Meinung, dass „so eine Fortbildung öfter angeboten werden sollte, weil sich doch immer wieder etwas ändert im Rettungsdienst“. Klar, dass machen wir auch.
 
Schon über 50 Anmeldungen für 2010
Es ist kaum zu glauben aber wahr. Seit der Veröffentlichung des Jahresprogrammes SAN Aus- und Fortbildung 2010 sind schon mehr als 50 Anmeldungen bei uns eingegangen. Das freut uns sehr und ist gleichzeitig Ansporn so weiter zu machen. Wer eine Aus- oder Fortbildung besuchen will, kann gerne die Onlineanmeldung oder das Anmeldeformular zum herunterladen nutzen und sich bei uns melden. Wir freuen uns auf die Kurse mit euch in diesem Jahr.
 
"Eigentlich habe ich ja Angst vor Spritzen aber..."
Ein kleiner Stich für einen guten Zweck. Das haben wir bei der Typisierungsaktion für den kleinen Luis, der an Leukämie erkrankt ist, von vielen tapferen Spendern gehört. Ein kleiner Stich und ein paar Tropfen Blut und der Wunsch, dem kleinen Sonnenschein helfen zu können, dass verband die über 2700 Menschen, die am Samstag den Weg in das Rote Kreuz in Kempten gefunden haben. Nicht nur in Kempten wurde an diesem Wochenende gearbeitet. Die Aktion Knochenmarkspende Bayern (www.knochenmarkspende.de) hat nun rund 8.000 weitere Spender (850 Augsburg, 2.700 Kempten, 1.100 Landsberg, 2.050 Memmingen, 1.300 Online-Spender) mehr in der Datei. Aber auch 137 Helfer, einige davon auch aus dem Kreisverband Ostallgäu, haben ehrenamtlich mitgemacht um bei der Parkplatzorganisation, der Registrierung, den Blutentnahmen und bei viele weiteren Arbeiten zu helfen. Weitere Informationen gibt es unter (www.hilfe-fuer-luis.de) .
 
"Patienten nicht berühren, Herzrhythmus wird analysiert."
Was kann man an einem Samstag kurz vor Weihnachten nicht alles machen. Einkaufen, mit Freunden einen Glühwein trinken, einen ruhigen Tag verleben und so weiter. Nicht so Sebastian Freidel, Patrick Henseler, Sonja Insam, Stephan Insam, Jennifer Kovacs, Sebastian Müller, Alexander Schäfer, Hans-Jürgen Schmidt, Florian Schweinberger, Nicolette Simon, Christopher Vesic, Sabine Weißfuß und Gabriela Zachari, die sich mit dem Thema Frühdefibrillation im Sanitätsdienst befassten. Alle sind ehrenamtlich für verschiedene Gemeinschaften im Roten Kreuz tätig. Um ihre Kenntnisse und Fertigkeiten zu erweitern nahmen sie an dieser Grundschulung teil. Der Vormittag, den Hubert Kappacher gestaltete, wurde genutzt um viel über Herz und Kreislauf zu erfahren, Störungen zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten. Was ist bei einer Defibrillation wichtig und darf ich das eigentlich wenn ich kein Arzt bin? Am Nachmittag wurde dann trainiert, trainiert, trainiert. Unter der Anleitung von Heinz Bäumler, Wolfgang Hess und Markus Kern wurde von Beatmung über Larynxtubus bis hin zu Geräteeinsatz von Defibrillatoren alles ausprobiert um es dann im zweiten Durchlauf in Reanimationssituationen zu integrieren. Nach dem Kurs waren alle um wichtige Erfahrungen reicher und so mancher sagte, dass es notwendig währe öfter ein solches Training zu machen. In einem Jahr, wenn eine Rezertifizierung ansteht ist es dann wieder soweit.
Termine für Grundschulungen und Rezertifizierungen sind hier zu finden.
 
Zweites Traumatraining im Ostallgäu
Nachdem der erste Termin für das Traumatraining schnell voll war, hatten wir uns entschlossen, noch in diesem Jahr einen weiteren anzubieten. Letzten Samstag war es so weit. Um das Rotkreuzhaus in Marktoberdorf lagen immer wieder schwerverletzte Patienten, die von den Teilnehmern des Kurses zu versorgen waren. Von schweren Bauchverletzungen über Beckenbrüche bis hin zu bedrohlichen Blutungen war so ziemlich alles dabei, was einem Sanitäter bei einem Dienst so widerfahren kann. Ziel des Kurses war es, einen Ablauf der Notfallsituation Trauma zu trainieren. Berücksichtigt wurden sowohl Gefahren in der Umgebung des Notfallortes, die Ersteinschätzung der „Patienten“ und die Untersuchung nach einem standardisierten Algorithmus. Der Kreisbereitschaftsleiter Peter Pohl nahm sich den halben Tag Zeit um sich ein Bild von den Szenarien zu machen und lobte die Veranstaltung sehr. "Es beeindruckt mich zutiefst, mit welcher Energie unsere Ehrenamtlichen hier dabei sind", kommentierte Peter Pohl seine Eindrücke. Alle Teilnehmer spielten auch einmal die Rolle des Patienten, die von Sandra Allgaier und Stefan Hieber perfekt geschminkt wurden. „Lange hätte ich das auf dem kalten Boden nicht mehr ausgehalten“, so Sonja Insam, die froh war, als sie mit einer Decke gegen weiteren Wärmeverlust geschützt wurde. Nachdem die Rotkreuzler den ganzen Vormittag in Sachen Trauma hart gearbeitet hatten, war ein leckeres Mittagessen sehr willkommen. Dank des hervorragenden Einsatzes der SEG Betreuung des BRK Pfronten, die in einer einsatzähnlichen Situation für die Verpflegung sorgten, konnten sich alle den Bauch mit heißem Eintopf füllen und so für den Nachmittag die notwendige Kraft sammeln. Und sofort ging es wieder weiter. Im Taktik- oder Techniktraining, beim Schminken und Darstellen und als Sanitätsteam beim Üben. Dank der Leistung von sieben Ausbildern, die immer ein entsprechendes Feedback gaben, konnten alle Teilnehmer ihre Kenntnisse und Fertigkeiten individuell steigern. „Ich hab immer gesagt, dass so etwas angeboten werden müsste und jetzt bin ich froh dabei gewesen zu sein“, sagt Cornelia Tolliner von der Bereitschaft Obergünzburg und spricht damit vielen aus dem Herzen. Wir werden 2010 wieder zwei Termine Traumatraining durchführen und freuen uns schon sehr auf viele spannende Eindrücke.
 
Herzlichen Glückwunsch und bleibt neugierig
Das Rote Kreuz im Oberallgäu hat seit Sonntag wieder 15 fertig ausgebildete Sanitäter. In der Zeit vom 31. Oktober bis 29. November haben Anita Bistrich, Carina Brunner, Melanie Faltus, Jana Gertheinrich, Anja Gruber, Tamara Haimerl, Sarah Hanke, Rosi Hiller, Alissa Jakob, Heike Lang, Sabine Maindok, Lisa Möschel, Diana Pienz, Susanne Pilz und Markus Scholz sich mit Herz und Kreislauf, Knochen, Wunden, Schlaganfall und vielen Themen mehr auseinandergesetzt, Hausaufgaben gemacht, in praktischen Szenarien den Umgang mit kranken und verletzten Menschen gelernt, Spritzen aufgezogen und die Beatmung an Puppen trainiert. Immer wieder ging es auf den Boden um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Immer wieder spürten wir unsere Hände und Knie, weil so viele Ausbilder da waren die sich für uns Zeit genommen und die Fallbeispiele gestaltet haben. Der Lohn der Mühe war dann, dass alle die Prüfungen erfolgreich abgelegt haben. Neben Fallbeispielen, die dank der super Leistung des Teams Notfalldarstellung unter der Leitung von Markus Winterholler so realistisch waren, dass uns der Atem manchmal stockte, musste die Reanimation mit einem Defibrillator und noch eine Einzelaufgabe von den Teilnehmern bewältigt werden. „Bleibt neugierig und macht immer weiter, die Sanitätsausbildung stellt die wichtigste Basis für weitere Ausbildungen im Roten Kreuz dar“, so Dr. med. Ludwig Düthorn, der als stellvertretender Chefarzt des Kreisverbandes die Glückwünsche der Vorstandschaft überbrachte. Dr. Düthorn ließ es sich nicht nehmen, den Teilnehmern gut eine Stunde bei den Prüfungen zuzuschauen und sich ein Bild von deren Leistungen zumachen. Hubert Kappacher, der für den Lehrgang gesamtverantwortlich war danke allen, die den erfolgreichen Kurs ermöglicht haben. Besonderer Dank galt Frank Schönmetzler, der als Lehrgangsleiter stets für die Teilnehmer ansprechbar war und immer für Materialnachschub gesorgt hat. Ich wünsche den 15 Oberallgäuer „Rotkreuzjuwelen“ viel Spaß bei der Arbeit im Roten Kreuz und „bleibt neugierig“.
 
Ostallgäuer Rotkreuzler trainieren für Traumapatienten
„Au mein Bein tut so weh, bitte helft mir“ ruft ein Verletzter dem Sanitäter entgegen. Blasses Gesicht, überall Blut und jede Bewegung verursacht sofort starke Schmerzen. Was ist jetzt zu tun? Welche Maßnahmen sollen in welcher Reihenfolge erfolgen? Keine Angst, es ist nicht wirklich was passiert. Sandra Allgaier war es! Sie leitet das Team Notfalldarstellung im BRK Pfronten und hat heute die Aufgabe, für die Teilnehmer der Traumafortbildung für unsere ehrenamtlichen Sanitäter die „Verletzten“ zu schminken. Und das macht sie mit ihrem Team wirklich gut. Soll ich zuerst den HWS Kragen anlegen oder einen Bodycheck machen oder Sauerstoff verabreichen? Solche Fragen stellen sich die Teilnehmer während sie die Patientendarsteller versorgen. Petra Kappacher aktiviert ein Coolpack, hält dieses Thomas Baumgartner an die Wange und fragt: „Fühlt der sich jetzt kalt an?“ „Ja, und wie“ ist die beruhigende Antwort und schon geht die Versorgung des verstauchten Fußes weiter. Die Teilnehmer erleben das Thema Trauma aus verschiedenen Blickwinkeln. Natürlich müsse sie Szenarien als Sanitätsteam bearbeiten. Aber genauso sind sie Verletztendarsteller und werden von ihren Kolleginnen und Kollegen „versorgt“. „Ich werde jetzt nie mehr vergessen wie wichtig die Wärmeerhaltung für Patienten ist“, sagt ein Teilnehmer nachdem er als Patient nur 10 Minuten in der feuchten Wiese gelegen hatte und zitternd in das geheizte Rotkreuzhaus zurückdurfte. „Mir hat besonders das Taktiktrainig bei Harry gefallen“ sagt Stefan Hieber aus Marktoberdorf und lobt damit die Arbeit von Harald Flitta, der mit einfachen Papiertäfelchen die Teams ganz schön zum grübeln gebracht hat und damit die Versorgung von Unfallszenarien aus einer ganz anderen Sicht ermöglichte. Bei so viel Aktion war natürlich der Hunger von Teilnehmern, Ausbildern und Schminkern irgendwann riesig. Gott sei Dank wurden wir von Manfred Nieser und einem Team der SEG Betreuung aus Buchloe verpflegt. Von Butterbrezen und Kaffee über Gulasch bis zu Kuchen am Nachmittag hatte sie alles da um hungrige Rotkreuzler über einen langen und anstrengenden Tag zu bringen. So geht es weiter in das Nachmittagsprogramm. Gebrochene Beine, Platzwunden, Bauchverletzungen, Nackenschmerzen, Beckenbrüche und vieles mehr galt es noch zu erkennen, nach einem bestimmten Ablauf zu versorgen und über Funk der Rettungsdienst zu rufen. Auch das war ein wichtiger Teil der Fortbildung. Teamleitung, kurze Sichtung, setzen von Prioritäten und Nachforderung von weiteren Kräften waren Schwerpunkte und alle wurden gefordert. Dank der guten Nachbesprechungen von Andreas Baumgartner, Matthias Neuner, Markus Kern und Patric Vesic konnten die Teilnehmer profitieren. Für das Techniktraining, einem weiteren wichtigen Bestandteil der Fortbildung standen den Teilnehmern Alexander Bünger, Rainer Lück und Heinz Bäumler zur Seite um deren Fertigkeiten in Sachen Infusion und Injektion vorbereiten, Freimachen von Atemwegen, Umgang mit Schienen und dem Spineboard, Bodycheck und Wärmeerhaltung bei Verletzten zu erweitern. Zum Schluss fragte Hubert Kappacher die Teilnehmer, wie deren Tag so gewesen ist. „Ich war begeistert, wie viele Ausbilder für uns da waren“ sagt einer und eine Kollegin sagt „So viel Material zum Üben hatten wir noch nie bei einer Fortbildung zur Verfügung“. „Viel gelernt“, „ich bin jetzt müde“, “es war schön mit so vielen Kollegen aus anderen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten“ sind einige der Kommentare von den Teilnehmern über eine rundum gelungene Fortbildung im Roten Kreuz.
 
"Muss ich den Tisch jetzt wegschieben?"
Das fragt Anita Bistrich bei der Übungsstation Heben und Tragen. Warum plötzlich gelacht wird erklärt ihr Michael Lingenhöl, Ausbilder bei der Sanitätsausbildung im Kreisverband Oberallgäu und weiter geht es beim Tragen über Hindernisse. Das vergangene Wochenende war ziemlich spannend und alle haben viel gelernt dabei. Zu erfahren gab es viel, ob Knochenbau, traumatologische Notfälle, Polytrauma, Herz- und Kreislaufsystem bis zu Schwangerschaft und Geburt war alles dabei. Besonders gut hat uns die viele Praxis gefallen, so sagen die Teilnehmer beim Feedback am Abend. Ganz besonders toll war, dass heute der Sebastian Freidel, Bereitschaftsleiter der BRK Bereitschaft Marktoberdorf mit dem 4 Tragen KTW aus dem Nachbarlandkreis da war und ihn uns erklärt hat. Das Heben und Tragen war ganz schön anstrengend aber hat riesig Spaß gemacht. Auch die Fallbeispiele am Schluss heute waren klasse, weil wir sehen konnten, dass wir schon ganz schön weit gekommen sind. Jana Gertheinrich beklagt, dass ihr die Hände weh tun und damit ist sie nicht alleine. Manche zeigen sogar die Blasen, die sie sich am Wochende zugezogen haben und obwohl alle ziemlich müde sind sagt Melanie Faltus „ich könnte gerade noch ein paar Tage so weitermachen“ und lacht dazu. „Wie wird denn die Prüfung sein?“ wollen alle wissen. „Das wird schon, wenn ihr so weitermacht und die Hausaufgaben noch erledigt, dann werden am 29. November 15 neue Sanitäter im Roten Kreuz dienstbereit sein, auf die man sich verlassen kann“ sagt Hubert Kappacher, der den Lehrgang begleitet. Wir vom Team SAN Ausbildung sagen danke für ein schönes Wochenende mit euch und freuen uns auf den dritten Block.
 
Wenn zwei Kreisverbände bei der SAN Ausbildung zusammenarbeiten
Weil der BRK Kreisverband Oberallgäu im Moment keinen Verantwortlichen für die Sanitätsausbildung hat, unterstützen wir den Herbstkurs mit Personal und Material. Am Wochenende war es nun so weit und der Kurs, der mit 15 Teilnehmern voll besetzt ist, hat begonnen. Unter der Leitung von Frank Schönmetzler und Hubert Kappacher werden Anita Bistrich, Carina Brunner, Melanie Faltus, Jana Gertheinrich, Anja Gruber, Tamara Haimerl, Sarah Hanke, Rosi Hiller, Alissa Jakob, Heike Lang, Sabine Maindok, Lisa Möschel, Diana Pienz, Susanne Pilz und Markus Scholz zu Sanitätern für das Bayerische Rote Kreuz ausgebildet. Schon am ersten Wochenende gab es viele Sachen zu lernen. Rechtsgrundlagen, Hygiene, Wunden, Atmung und viel Praxis dazu. "Gerade die Stationsausbildung macht uns viel Spaß und wir lernen viel dazu", so die Meinung der Teilnehmer im Feedback am Ende des ersten Wochendes. Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz und da macht das Lernen ja um so mehr Spaß. Wir wünschen euch eine schöne Woche und freuen uns schon auf das nächste Wochenende mit euch. Bis Freitag also.
Bilder gibt es wie immer in der Bildergalerie
 
Weiterer Termin für das Traumatraining SAN
Damit haben wir ehrlich gesagt nicht gerechnet, dass wir eine so hohe Resonanz für das Traumatraining bekommen. Deshalb haben wir uns entschlossen, heuer noch einen weiteren Termin anzubieten, damit noch mehr unserer ehrenamtlichen Rotkreuzler mitmachen können. Am 05. Dezember wird noch eins durchgeführt und wer Lust hat kann sich anmelden. Wo es sein wird, klären wir in den nächsten Tagen.
 
Bei der Bereitschaft Buchloe dreht sich alles um die Atmung
Der Ausbildungsabend der Bereitschaft Buchloe stand ganz unter dem Motto "Atemwege, Atmung und Beatmung". Ein wichtiger Teil des Abends war, die seit kurzem in der Ausstattung des Sanitätsrucksacks vorgehaltenen Larynxtuben einzuweisen, damit die Buchloer Rotkreuzler im Umgang damit sicher sind. Wie wichtig freie Atemwege und eine ausreichende Atmung, bzw. Beatmung ist, erklärte Hubert Kappacher in einem kurzen Vortrag über das Thema, bevor es in die Praxis ging. "Verliert man den Atemweg eines Patienten, wird man auch den Patienten verlieren", so Kappacher und "wichtig ist, dass Luft rein und raus geht, wenn möglich angereichert mit viel Sauerstoff und dass es sehr schnell geht, egal mit welchem Hilfsmittel". Damit war dann die praktische Zeit eingeläutet. An drei Tischen, an denen Matthias Neuner, Alois und Hubert Kappacher jeweils mit gleichem Themeninhalt eine Gruppe von Teilnehmern begleiteten, wurden Techniken zum Freimachen der Atemwege, Sauerstoffgabe bei ausreichend atmeten Patienten, Beatmung mit dem Beatmungsbeutel und die Anwendung des Larynxtubus trainiert. Der Abend war ein großer Erfolg, weil 33 Mitglieder von Bereitschaft und Wasserwacht Buchloe sich an diesem Abend fortbilden ließen. "Es ist wichtig, dass ihr das mit der Atmung immer wieder übt, auch wenn es an der Puppe heute gut gegangen ist. Ihr müsst immer daran denken, dass es sich beim Larynxtubus um ein Medizinprodukt handelt, dass nur bei akuter Lebensgefahr für einen Patienten zur Anwendung kommt und da braucht man als Sanitäter eine Mindestroutine", schloss Hubert Kappacher den fachlichen Teil, bevor es zum gemütlichen Abend überging.

 
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung
Es ist Sonntag, die Sonne scheint und alle Ostallgäuer lasen es sich bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse gut gehen. Alle Ostallgäuer? Nein! Florian Franz, Christian Gailhofer, Carolin Gailhofer, Melody Gorke, Julia Heidrich, Nadine Henseler, Sebastian Horak, Daniel Kößl, Sabrina Kreisle, Carola Reischl, Christian Schlachter, Julian Spit und Susanne Zoller haben etwas Besseres vor. Sie sind alle ehrenamtlich im Roten Kreuz dabei und machen heute ihre Prüfungen für die Sanitätsausbildung, nachdem sie drei komplette Wochenenden im Rotkreuzhaus Marktoberdorf verbracht haben. Jetzt machen sie zwei Theorieprüfungen, bereiten eine Infusion oder Injektion vor, zeigen ihre Fertigkeiten in Sachen Wiederbelebung und müssen bei Sanitätsdiensten Verletzte und Erkrankte Notfallpatienten versorgen, bis der Rettungsdienst eintrifft. Die "Verletzten" wurden von unseren Kollegen aus verschiedenen Gemeinschaften unter Leitung von Stefan Hieber gespielt und das haben die so toll gemacht, dass es so manchen Tropfen Schweiß in den "Sanitätsgesichter" zu sehen gab. "Sie haben jetzt das Rüstzeug, um ihnen anvertrauten Menschen im Notfall helfen zu können. Ich konnte mir bei einer Prüfungsstation ein Bild vom hohen Niveau ihrer Leistungen machen und bin beeindruckt. Im Namen der Vorstandschaft bedanke ich mich sehr herzlich für ihr Engagement. Machen sie weiter so als Ehrenamtliche im Roten Kreuz." so Frau Dr. med. Erika Rössler, stellvertretende Chefärztin des Kreisverbandes. Auch Gundi Fichtl, stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin lobte das Engagement der Teilnehmer sehr.
Es war ein wirklich toller Kurs mit euch und wir freuen uns auf weitere Stunden mit euch.
 

<-November   Januar->
Dezember 2018
 Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2
 3 4 5 6 7 8 9
 10 11 12 13 14 15 16
 17 18 19 20 21 22 23
 24 25 26 27 28 29 30
 31      

Wir kommen auch zu euch
Einführungsseminar oder Atemwegs- management in eurer Rotkreuzgemeinschaft gefällig? Wir kommen gerne vorbei und machen das vor Ort. Fragt einfach an!


Anmelden lohnt sich!
Meldet Euch fleißig an! Nur durch kontinuierliches Lernen up to date bleiben...

Spannung, "Spiel" und Kaffee garantiert in jedem unserer Kurse
;-)




Der Rotkreuzvirus
...
Rotkreuz-Virus - Virulus nonmalus ruberus cruxus

Sie sind hier: Startseite >> Archiv